Heute ist der 15.05.2026. Ein aufregendes Jahr für das Jugendblasorchester aus Fürstenfeldbruck, das Ende April nach China reiste. Die Gruppe, bestehend aus 41 Jugendlichen im Alter von 11 bis 17 Jahren und 15 Erwachsenen des Hauptorchesters, machte sich auf eine musikalische und kulturelle Entdeckungsreise, die von Peking über Xi’an bis zum Rizhao-Musikfestival führte. Der Besuch war ein Gegenbesuch nach den drei vorherigen Besuchen chinesischer Jugendorchester in Fürstenfeldbruck – ein lebendiger Austausch, der die Herzen beider Seiten berührt.
Das Brucker Orchester hatte die Ehre, die chinesische Nationalhymne bei der Eröffnung des Rizhao-Musikfestivals zu spielen, wo sie Teil eines riesigen Ensembles von 141 Orchestern und über 10.000 Musikern wurden. Einfach nur beeindruckend! Ein sechsminütiger Film über Fürstenfeldbruck wurde während des Festivals gezeigt und erfreute sich großer Beliebtheit in sozialen Medien und über TV-Sender. Es war, als würde die Stadt im fernen China auf einmal ganz nah sein.
Emotionale Begegnungen und herzliche Gastfreundschaft
Die Jugendlichen erlebten emotionale Wiedersehensfreude, denn einige Teilnehmer kannten sich bereits aus vorherigen Begegnungen. Diese herzlichen Kontakte zu den Einheimischen waren ein besonderes Geschenk der Reise. Gemeinsam musizierten sie mit chinesischen Nachwuchsorchestern an drei Schulen – eine tolle Gelegenheit, um Freundschaften zu schließen und kulturelle Unterschiede spielerisch zu überwinden. Und wenn man die strahlenden Gesichter der jungen Musiker sah, wurde einem klar: Musik verbindet!
Die Brucker waren nicht nur von der Gastfreundschaft beeindruckt, sondern auch von den gewaltigen Dimensionen, die China zu bieten hat. Wolkenkratzer, die in den Himmel ragen, und Schulen mit 6000 Schülern – da kann man schon mal ins Staunen geraten. Zu den touristischen Highlights gehörten die Verbotene Stadt, die Große Mauer und die Terrakotta-Armee – unvergessliche Erlebnisse, die die Gruppe sicher noch lange in Erinnerung behalten wird.
Ein Blick auf die kulturellen Unterschiede
Die kulinarischen Erfahrungen waren ein Abenteuer für sich. Die Gerichte, die in China serviert wurden, unterschieden sich stark von den in Deutschland bekannten chinesischen Speisen. Man könnte sagen, das war ein echter Gaumenschmaus! Komischerweise fiel auf, dass viele Menschen ständig am Smartphone hingen – ein ganz anderer Alltag, als wir ihn kennen. Und politisch sensible Themen blieben während des Aufenthalts lieber außen vor – Geld und Politik sind Tabus, das ist einfach so.
Ein weiteres kleines, aber wichtiges Detail: Geschenke dürfen nicht vor dem Schenkenden ausgepackt werden, da dies als unhöflich angesehen wird. Diese kleinen kulturellen Feinheiten machten die Reise noch interessanter und zeigten, wie unterschiedlich Traditionen sein können.
Ein Blick in die Zukunft
Benedikt Trouw, der Vorsitzende der Stadtkapelle, äußerte Stolz und Dankbarkeit für die Reise. Er betonte, wie wichtig solche Austauschprojekte sind, um Brücken zwischen Kulturen zu bauen. Im kommenden Juli 2026 wird Fürstenfeldbruck erneut im Zeichen der internationalen Begegnung stehen, wenn ein Jugendkapellen-Treffen mit Gästen aus China stattfindet. Man darf gespannt sein, welche neuen Freundschaften und musikalischen Highlights dabei entstehen werden!