Das Amperium-Open-Air-Festival in Fürstenfeldbruck erfreute sich am 20. Juli 2026 großer Beliebtheit. Mit knapp 1500 Besuchern war die Veranstaltung, die vom Stadtjugendrat Fürstenfeldbruck organisiert wurde, ein voller Erfolg. Der Eintritt war kostenlos, was vor allem junge Besucher in Scharen anzog, darunter viele, die die Hauptattraktion, den YouTube- und Entertainment-Star Simon Will, erleben wollten. Seine Autogrammstunde und die Möglichkeit für Selfies waren bei den Fans besonders beliebt.

Das Festival hatte sich ganz dem jüngeren Publikum verschrieben, mit einem abwechslungsreichen Programm. Die Brucker Sängerin „Kleo mit K“ sorgte mit ihrem gefühlvollen Deutschpop, der Einflüsse aus Deutschrap aufwies, für großartige Stimmung. Auch die Band Briada, die modernen Mundart-Pop spielte, und DJ Brucklyn trugen zur Unterhaltung bei. Rund neun Stunden lang wurde eine breite Palette an Liveacts und zusätzlichen Aktivitäten, wie einem Volleyballturnier, geboten.

Unwetter und Trinkversorgung

Trotz eines zehnminütigen Regenschauers ließen sich die Besucher die gute Laune nicht verderben. Das bereitgestellte Material, wie Schirme und Zelte, halfen dabei, den Regen zu überstehen. Allerdings gab es Berichte, dass einige Getränke nicht bis zum Ende des Festivals ausreichten, was die Organisation jedoch nicht trübte. Michael Maurer, der im Rathaus für die Jugend zuständig ist, lobte die rund 100 Ehrenamtlichen, die behindertengerechte Planung und Durchführung des Events ermöglichten.

Das Amperium Open Air fand 2026 bereits zum vierten Mal statt und zog mit einem vielversprechenden Line-up, das Simon Will, Kleo mit K, Leon Asen sowie eine Live Dance-Show und das Duo Briada umfasste, die Massen an. Der Abend endete mit einer spektakulären Lasershow, die um 23:30 Uhr die Besucher in Staunen versetzte. Ein vielfältiges Essensangebot und Bars mit kühlen Getränken schlossen das Erlebnis ab.

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Ehrenamt im Mittelpunkt

Über die Veranstaltung hinaus zeigt eine aktuelle Studie, dass etwa 79 Prozent der Musikfestivals in Deutschland überwiegend von Ehrenamtlichen organisiert werden. Besonders auf dem Land liegt dieser Anteil sogar bei 87 Prozent. Die gesamte Organisation – von der Planung bis zur Durchführung – wird oft von engagierten Freiwilligen gestemmt. Auch das Amperium Open Air ist ein Paradebeispiel für diesen Ehrenamtsgeist, der es ermöglicht, solche Events kostengünstig und mit hoher Qualität durchzuführen. Die Studie „Musikfestivals in Deutschland”, die im September 2025 veröffentlicht wurde, gibt einen wertvollen Einblick in die Bedeutung des Ehrenamts in der Festival-Landschaft.

Wie es mit dem Amperium Open Air in der Zukunft weitergeht, steht jedoch noch in den Sternen, da die Neuwahlen im Stadtjugendrat entscheidend für die Fortsetzung des Events sein werden. Doch die Begeisterung und Unterstützung der Community legen die Grundlage für eine hoffentlich positive Weiterentwicklung.

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