In Fürstenfeldbruck wird das Ehrenamt neu gewürdigt! Die Feuerwehrleute der Stadt dürfen sich über eine überarbeitete Aufwandsentschädigung freuen, die ab sofort für Einsätze und Übungen gezahlt wird. Der Stadtrat hat dazu auch ein frisches Konzept beschlossen, um die zahlreiche ehrenamtliche Arbeit zu honorieren. Wie der Merkur berichtet, soll das neue Modell die hohen Belastungen der Helfer gezielt entlasten.

Feuerwehrreferent Andreas Lohde hebt hervor, dass für rund 400 Einsätze und ca. 20.000 Personenstunden pro Jahr stets genügend Feuerwehrleute zur Verfügung stehen müssen – das ist fast auf dem Niveau einer Berufsfeuerwehr. Ein gutes Argument für die neuen Regelungen! Das Ziel, Feuerwehrleute auch zu ungünstigen Zeiten motiviert und engagiert zu halten, steht dabei an oberster Stelle.

Die Details der Entschädigungen sind klar strukturiert: Für eine einstündige Übung gibt es 2 Euro, während längere Übungen mit 1 Euro pro Stunde entlohnt werden. Ausbilder dürfen sich sogar über das Doppelte freuen. Bei Einsätzen ist die Entschädigung noch interessanter: Hier gibt es zwischen 4 und 6 Euro für die erste Stunde und danach 2 Euro pro Stunde. Die Vorteile für das Ehrenamt sind somit auf einen Blick erkennbar.

Zusätzliche Aspekte der Aufwandsentschädigung

Was viele nicht wissen: Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliche Tätigkeiten sind steuerfrei, solange sie bestimmte Freibeträge nicht übersteigen. Laut Deutsches Ehrenamt kann jede Person bis zu 840 Euro pro Jahr als Ehrenamtspauschale beziehen. Diese Regelung gilt für alle, die sich ehrenamtlich engagieren, und bietet eine sehr willkommene finanzielle Unterstützung.

Markus Droth von den Freien Wählern sieht diesen Schritt als ersten, aber notwendige Maßnahme zur Stärkung des ehrenamtlichen Engagements in der Gemeinde. Künftige Pläne zur Attraktivitätssteigerung des Ehrenamts könnten demnach weiterführend sein.

Ausblick und Unterstützung für Ehrenamtliche

Die neue Entschädigungsregelung wird im Januar des kommenden Jahres gesammelt ausgezahlt und könnte als Anreiz wohlgemerkt viele weitere Ehrenamtliche anziehen. Dies zeigt, wie wichtig es ist, diese oft unentbehrliche Arbeit sichtbar und wertgeschätzt zu machen.

Im Zusammenhang mit der Feuerwehrarbeit könnte auch die Möglichkeit der Aufwandsersatzleistungen erwähnt werden, die jedoch andere Rahmenbedingungen haben. Diese Leistungen sind jedoch meist nicht so attraktiv wie die Aufwandsentschädigung. Wichtig zu wissen: Wenn einem Ehrenamtlichen die Auszahlung seiner Entschädigung zu viel ist, kann er diese spenden, was dem Verein zugutekommt. So macht man gemeinsam ein gutes Geschäft für die Zukunft!

Ein starkes Ehrenamt ist unverzichtbar für jede Gemeinde, insbesondere in Zeiten, in denen Sicherheit und Einsatzbereitschaft stets im Fokus stehen. Wir bleiben gespannt, welche weiteren Maßnahmen im Zukunft umgesetzt werden!