In Gröbenzell wird es ernst! Die Malteser bieten ab dem 26. Februar einen speziellen Erste-Hilfe-Kurs für Notfälle mit Kindern an. Dies ist eine tolle Möglichkeit für alle, die Verantwortung für die Kleinsten tragen, sei es als Eltern, Großeltern, Babysitter oder Gruppenleiter. Ein echter Glücksgriff, wenn es darum geht, auf Notfälle vorbereitet zu sein.

Der Kurs ist nicht nur sinnvoll, sondern auch gut strukturiert. Er besteht aus drei einzelnen Modulen, die man unabhängig voneinander buchen kann. Im ersten Modul dreht sich alles um lebensrettende Maßnahmen. Dazu gehören der Umgang mit Atemstillständen, Bewusstlosigkeit und Herz-Kreislauf-Stillständen sowie das richtige Absetzen eines Notrufs. Das zweite Modul widmet sich der Erstversorgung nach Stürzen, Platzwunden und Knochenbrüchen. Hier lernen die Teilnehmer auch, wie man Kinder beruhigt, wenn sie sich verletzt haben. Schließlich geht es im dritten Modul um Hilfe bei akuten Erkrankungen wie Fieberkrämpfen, Atemnot und sogar allergischen Reaktionen oder Vergiftungen. Ein umfassendes Programm, das kein Elternteil missen sollte! Süddeutsche berichtet.

Praktisches Wissen für den Notfall

Die Teilnahme kostet 25 Euro pro Modul oder 65 Euro für alle drei zusammen – da macht man wirklich ein gutes Geschäft. Die Kurse finden jeden Donnerstag von 18.30 bis 21 Uhr in der Malteser-Dienststelle in der Wildmoosstraße 30 statt. Die nächsten Termine im ersten Halbjahr sind der 26. Februar, 12. und 26. März sowie 9., 16. und 30. April, und 11. Juni und 2. Juli. Die Anmeldung ist einfach – entweder online unter Malteser Gröbenzell oder direkt bei Ausbildungsleiterin Kerstin Schmidt-Kerschbaum unter der Telefonnummer 08142/596840.

Ein besonders wichtiger Aspekt des Kurses ist das Training zur Wiederbelebung. Hier lernt man unter anderem, was zu tun ist, wenn ein Kind bewusstlos ist oder nicht mehr atmet. Ein herzliches Plädoyer für praktische Hilfe! Bei einem Herzstillstand hat man tatsächlich nur fünf Minuten Zeit, um das Leben zu retten. Die Herzdruckmassage spielt dabei eine wichtige Rolle, und auch der Einsatz von automatisierten externen Defibrillatoren (AED) wird thematisiert. Dieses hilfreiche Gerät bewertet automatisch den Gesundheitszustand und führt den Helfer Schritt für Schritt durch die Defibrillation – ein echter Lebensretter!

Wichtige Lebensrettungstechniken

Doch nicht nur die Erwachsenen sind gefragt. Auch Kinder können in Notsituationen helfen. Daher ist es wichtig, dass sie das nötige Wissen erlernen. Bei der Wiederbelebung von Kindern müssen einige Dinge beachtet werden: Der Druck bei der Herzdruckmassage ist altersabhängig, und es sind unterschiedliche Techniken für Säuglinge und Kleinkinder erforderlich. Das Deutsche Rote Kreuz erklärt zudem, dass bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zunächst bis zu fünf Atemspenden gegeben werden sollten, bevor mit der Herzdruckmassage begonnen werden kann. Dies ist besonders wichtig, um Atemwegsverlegungen durch Fremdkörper zu vermeiden hier mehr erfahren.

„Die beste Strategie ist, im Notfall ruhig zu bleiben und die erlernten Techniken anzuwenden“, sagt Ausbildungsleiterin Kerstin Schmidt-Kerschbaum. Es wird betont, dass jede Familienangehörige und fast jeder, der mit Kindern zu tun hat, an einem solchen Kurs teilnehmen sollte. Denn im Notfall liegt oft das Leben eines Kindes in den Händen derjenigen, die ihm am nächsten sind. Es ist also höchste Zeit, sich auf den Notfall vorzubereiten!