Die Tischtennisspielerinnen des TuS Fürstenfeldbruck haben in dieser Saison ganz schön auf die Pauke gehauen! Mit einem beeindruckenden Rekord von neun aufeinanderfolgenden Siegen in der Rückrunde haben sie sich den Aufstieg in die 1. Liga erkämpft. Ihr letztes Spiel gegen den FC Langweid endete mit einem klaren 6:2, was die tolle Teamleistung unterstreicht. In den Anfangsdoppeln gingen Motsyk/Hanslick und Chu/Nalisnikovska als Sieger vom Tisch, was den Grundstein für diesen grandiosen Erfolg legte.
Besonders bemerkenswert war die Leistung von Aleksandra Bokova, die in einem packenden Einzelduell gegen Iryna Motsyk zwar in fünf Sätzen unterlag, aber dennoch ihr Talent und ihre internationale Erfahrung unter Beweis stellte. Die 17-Jährige wird sicherlich eine wertvolle Stütze für die Zukunft des Teams sein. Währenddessen konnte die 19-jährige Chu aus Taiwan gegen Vitalija Venckute punkten, und nach der Pause lag das Team bereits mit 3:1 in Front.
Aufstieg in die 1. Liga – Ein großer Schritt
Die Freude über den Aufstieg wird jedoch von einer gewissen Nervosität begleitet. Die 1. Damen-Bundesliga zählt derzeit nur sieben Mannschaften und soll zur Saison 2026/2027 auf acht Teams aufgestockt werden. Der TuS Fürstenfeldbruck hat sich bereits beim DTTB für die 1. Bundesliga gemeldet. Doch die Konkurrenz schläft nicht: Der Tabellenführer MTV Engelbostel-Schulenburg hat ebenfalls Ambitionen, in die höchste Liga aufzusteigen, und muss dafür in den verbleibenden Partien verlieren, damit Fürstenfeldbruck eine Chance hat.
Die Teammanagerin Sandra Peter ist sich der Herausforderungen bewusst und äußert Bedenken über die Stärke der Liga und die Konkurrenz. In der Vorrunde hatte Fürstenfeldbruck einige Punkte liegenlassen, darunter eine 4:6-Niederlage gegen Engelbostel. Trotz dieser Rückschläge bleibt der Verein optimistisch und plant bereits, sich verstärkt auf die neue Saison vorzubereiten.
Neue Gesichter im Team
Ein weiterer spannender Aspekt ist der Wechsel von Franzi Schreiner und Chantal Mantz vom hessischen Langstadt nach Fürstenfeldbruck. Beide Spielerinnen haben auch für die 2. Bundesliga zugesagt, was das Team weiter verstärken könnte. Allerdings verlässt Olena Nalisnikovska den Club, was eine Lücke hinterlässt, die es zu füllen gilt. Auch abseits des Spielfelds wird gearbeitet: Die Abteilungsleitung und der Hauptsponsor legen großen Wert auf die organisatorischen und finanziellen Voraussetzungen für die 1. Liga und sehen dem Kampf um den Klassenerhalt bereits jetzt mit Entschlossenheit entgegen.
Die Tischtenniswelt in Fürstenfeldbruck bleibt also spannend. Sollte der Aufstieg in dieser Saison nicht gelingen, plant der Verein einen weiteren Versuch für 2026/2027. Mit einem klaren Fokus auf die künftigen Herausforderungen und einer engagierten Mannschaft steht dem TuS Fürstenfeldbruck eine aufregende Zeit bevor.