Heute ist der 8.02.2026 und in Bayern ist der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit amtlichen Wetterwarnungen aktiv. Laut dem Bericht von Katarina Amtmann, veröffentlicht um 09:45 Uhr, sind alle Landkreise und Städte in Bayern betroffen. Die Wetterprognose für den Sonntag zeigt, dass die Sonne in den meisten Teilen des Bundeslandes verborgen bleiben wird. Lediglich in den Alpen sind sonnige Bedingungen zu erwarten. Besonders herausfordernd wird die Sicht sein, da dichter Nebel mit Sichtweiten unter 150 Metern bis zum späten Vormittag die Straßen unsicher macht, ausgenommen sind hier der westliche Alpenrand und das Vorland.

Die DWD-Warnkarte signalisiert für Sonntagmorgen eine gelbe Warnung für alle Städte und Landkreise in Bayern. Während im Süden – beispielsweise in Garmisch-Partenkirchen und Rosenheim – Warnungen vor Frost, Glätte und Nebel ausgesprochen werden, gilt im Norden, etwa in Schweinfurt und Kulmbach, lediglich eine Nebelwarnung. Im Osten Bayerns sind zwischen Mitternacht und 9 Uhr die Kreise Schwandorf, Regensburg, Straubing-Bogen und Passau betroffen, wo teilweise auch Glättewarnungen ausgesprochen wurden. Zudem ist zu beachten, dass der sich teilende Polarwirbel Einfluss auf das Wetter in Bayern hat.

Glättegefahr und Frost

Die Wetterlage ist nicht nur in Bayern angespannt. Laut den Erhebungen von wettergefahren.de wird eine Hochdruckzone über Nordeuropa kalte Luftmassen in den Norden und Osten Deutschlands lenken, während der Rest des Vorhersageraums von milder Atlantikluft beeinflusst wird. Im Nordosten und Osten kann es zu leichtem Schneefall oder Sprühregen kommen, was lokale Glatteisgefahr mit sich bringt. Die Niederschläge werden im Tagesverlauf nachlassen, jedoch bleibt die Glättegefahr durch Reif oder gefrierende Nässe bestehen, besonders in frostfreien Gebieten. Am Montag könnte es sogar im Nordosten tagsüber Glätte durch gefrierenden Regen geben.

Die Temperaturen sind ebenfalls ein Thema: tagsüber kann im Nordosten örtlich leichter Dauerfrost auftreten, und in der Nacht zu Montag sind Minusgrade zwischen 0 und -3 Grad zu erwarten. Dies betrifft nicht nur die höheren Lagen, sondern auch tiefere Lagen im Westen, Nordwesten und Süden, wo der Frost weniger stark ausgeprägt sein wird.

Nebel und Windverhältnisse

Nicht nur die Kälte macht dem Verkehr zu schaffen, sondern auch der Nebel. Dieser bleibt über den Tag hinweg bestehen, insbesondere im Bergland, teils auch in tieferen Lagen. Sichtweiten unter 150 Metern sind hier keine Seltenheit. In der Nacht zum Montag wird der Nebel im Süden und der Mitte weiter zunehmen. Zudem wird über der See ein auffrischender Wind aus Ost bis Südost erwartet, in exponierten Lagen kann es sogar zu einzelnen steifen Böen um die 55 km/h kommen.

Die prognostizierten Wetterbedingungen sind nicht nur für die Bürger wichtig, sondern auch für die Verkehrsteilnehmer und den Winterdienst. Ein Blick auf die Übersichtskarte der Unwetterzentrale zeigt, wo die größte Gefahr durch Straßenglätte besteht. Dunkelgrüne Bereiche kennzeichnen Orte mit Schleudergefahr, und es ist ratsam, auf Fahrbahnen und Gehwegen besonders vorsichtig zu sein. Diese Prognosen werden von professionellen Meteorologen kontinuierlich überwacht und angepasst, um die Verkehrssituation auf Autobahnen und anderen Fahrbahnen bestmöglich zu prognostizieren.