Heute ist der 2.05.2026 und in Freyung-Grafenau gibt es wieder einmal Neuigkeiten zu berichten, die einem das Herz höher schlagen lassen – im wahrsten Sinne des Wortes. Ein technischer Defekt an einem Traktor hätte am Freitag, gegen 16.30 Uhr, fast einen Waldbrand bei Sankt Oswald-Riedlhütte ausgelöst. Wer hätte gedacht, dass ein einfacher Holzarbeitseinsatz so dramatische Wendungen nehmen könnte? Eine dicke schwarze Rauchwolke war bereits von Weitem sichtbar, als die Polizei zu einem Brand in einem Waldstück im Ortsteil Haslach gerufen wurde. Der Geruch von brennendem Holz und der Anblick der Flammen müssen schockierend gewesen sein.

Der 24-jährige Traktorfahrer hatte seinen Gefährten im Wald abgestellt, um sich etwas weiter entfernt seinen Holzarbeiten zu widmen. Nach etwa einer halben Stunde, als er wohl gerade dabei war, sich in die Arbeit zu vertiefen, hörte er plötzlich zwei Knallgeräusche. Als er zurückkam, fand er seinen Traktor bereits in vollem Brand vor. Glücklicherweise hatten die rund 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr – aus Schönanger, Sankt Oswald, Haslach, Riedlhütte, Spiegelau und Grafenau – das Schlimmste verhindert. Auch wenn der Brand etwa 200 Quadratmeter Wald in Mitleidenschaft zog, gab es zum Glück keine Verletzten. Der Schaden an Traktor und Wald beläuft sich auf rund 65.000 Euro. Ein teurer Spaß, das kann ich euch sagen!

Ein weiterer Brand in der Region

Am Vorabend gab es bereits einen weiteren Waldbrand in Waldkirchen. Da fragt man sich, ob die Waldgeister gerade auf Krawall gebürstet sind! Gegen 20.30 Uhr brannte eine Wald- und Strauchfläche von rund 1600 Quadratmetern bei Stadl. Feuerwehr Hintereben und Böhmzwiesel hatten das Feuer schnell im Griff, sodass auch hier keine Verletzten zu beklagen waren. Die Brandursache und Schadenshöhe sind jedoch noch unbekannt – das bleibt ein Rätsel für die Feuerwehr und die Ermittler.

In beiden Fällen wurde Fremdverschulden ausgeschlossen, was zumindest ein kleiner Lichtblick ist. Und auch wenn der Diesel des Traktors auslief, war die Umweltgefahr minimal, da nur wenig Treibstoff im Tank war. Es ist schon erstaunlich, wie schnell sich die Natur erholen kann. Die Feuerwehr hat wieder einmal eindrucksvoll bewiesen, wie wichtig sie für die Sicherheit in unserer Region ist. Man kann nur froh sein, dass es so viele helfende Hände gibt, die bereit sind, ihr Leben für den Schutz anderer aufs Spiel zu setzen.