Benedikt Ascher: Der strahlende Stern des bayerischen Schießsports
Heute ist der 18.07.2026, und die Stadtratssitzung in Waldkirchen hat einmal mehr bewiesen, wie sehr die lokale Gemeinschaft zusammenhält. Die Bänke waren voll, die Atmosphäre war elektrisierend. Ein Höhepunkt des Abends war die Ehrung eines ganz besonderen Talents: Benedikt Ascher. Der 18-jährige Luftgewehrschütze wurde für seine beeindruckenden sportlichen Erfolge ausgezeichnet. Und das zu Recht!
In Burgas, wo die Junioren-Europameisterschaft stattfand, hat Benedikt gleich zwei Europameistertitel abgeräumt, dazu noch Silber und Bronze. Das ist nicht alles, denn auch bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Suhl konnte er mit der deutschen Mannschaft den Weltmeistertitel gewinnen und sich selbst eine Silbermedaille im Mixed-Wettbewerb sichern. Ein wahrlich beeindruckendes Portfolio für einen so jungen Sportler!
Ein ganz besonderes Talent
Die Gratulationen von Bürgermeister Heinz Pollak und dem stellvertretenden Landrat Simon Stockinger waren mehr als verdient. Benedikt gilt mittlerweile als einer der erfolgreichsten Nachwuchsschützen Europas und der Welt. Wenn man ihn so sieht, merkt man sofort, dass hier ein außergewöhnliches Talent am Werk ist. Aber Talent allein reicht nicht – es bedarf auch harter Arbeit, Disziplin und unermüdlichem Training. Und genau das hat Benedikt immer wieder unter Beweis gestellt.
Seine Teamkollegen Luis Eichenseer und Luca Preisinger waren ebenfalls nicht zu vernachlässigen. Gemeinsam holten sie Gold im Teamwettbewerb bei der Europameisterschaft. Benedikt erzielte dabei eine persönliche Bestleistung von 629,2 Ringen. Im Einzelfinale stand er als Sechster nach dem Vorkampf auf dem Schießstand und konnte seine Form aus vorherigen Wettbewerben, wie dem H&N Cup, bestätigen. Ein spannendes Finale, in dem Benedikt nach fünf Schüssen auf dem dritten Platz lag und schließlich mit einem letzten Schuss von 9,7 Ringen die Silbermedaille sicherte – ein wahrer Krimi!
Anerkennung und Unterstützung
Besonders berührend war die Anerkennung, die Benedikt für die Unterstützung durch seine Familie, seinen Trainer und die Schützengemeinschaft Hubertus Böhmzwiesel e.V. erhielt. Ohne diese Rückendeckung wäre vieles nicht möglich gewesen. Bei der Ehrung wurde Benedikt auch ins Goldene Buch der Stadt Waldkirchen eingetragen, was ihm sicherlich viel bedeutet. Schließlich ist das eine Würdigung seiner sportlichen Leistungen, die nicht nur ihn, sondern auch die gesamte Region stolz macht.
Die Juniorinnen, die ebenfalls an der EM teilnahmen, konnten leider nicht ganz mithalten und landeten nur auf Rang zehn in der Teamwertung. Dabei hatten Kathrin Grabowski, Theresa Schnell und Hannah Wehren ihr Bestes gegeben. Es bleibt zu hoffen, dass sie beim nächsten Mal mehr Glück haben werden. Die nächsten Wettbewerbe stehen bereits vor der Tür, und die Aufregung ist spürbar. Mit dem deutschen Team in Bulgarien ist ein starkes Aufgebot am Start, und die Erwartungen sind hoch.
Die Übertragung der Finals auf dem YouTube-Kanal der europäischen Schießsportkonföderation ESC wird sicherlich viele Zuschauer anlocken. Man darf gespannt sein, wie sich Benedikt und seine Teamkollegen schlagen werden – die Daumen sind gedrückt!
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