Wasser, Gewinne und Herausforderungen: Freisings Stadtwerke im Fokus
Heute ist der 19.07.2026 und wir werfen einen Blick auf die aktuellen Entwicklungen in Freising, insbesondere auf die Finanzen und Services der Stadtwerke. Im Jahr 2025 haben die Freisinger insgesamt 3,199 Millionen Kubikmeter Trinkwasser verbraucht. Das sind zwar nur ein paar Tropfen mehr als im Vorjahr, aber jeder Liter zählt, oder? Die Stadtwerke konnten durch den Verkauf von Trinkwasser Einnahmen in Höhe von 7,3 Millionen Euro erzielen. Das klingt doch nach einer soliden Basis für die Zukunft!
Dennoch gibt es auch Schattenseiten. Die Wasserverluste haben besorgniserregende 10% erreicht, was 321.000 Kubikmetern entspricht. Ein Grund zur Besorgnis, der im Werkausschuss für einige kritische Stimmen sorgte. Undichte Wasserleitungen und Rohrbrüche, die oft schwer zu finden sind, sind die Übeltäter. Um dem entgegenzuwirken, messen die Stadtwerke nachts an bestimmten Stellen, um diese Leckagen zu identifizieren. Ein bisschen Detektivarbeit im Dienste der Wasserversorgung!
Investitionen und Herausforderungen
Die Investitionen der Stadtwerke beliefen sich auf 7,6 Millionen Euro, wobei der Großteil in das Wassernetz und eine neue PV-Freiflächenanlage zur Stromversorgung floss. Das klingt nach einem Schritt in die richtige Richtung, auch wenn die Herausforderungen nicht kleiner werden. Im Schwimmbad „fresch“ konnten die Besucherzahlen von 398.435 im Jahr 2024 auf 412.141 im Jahr 2025 gesteigert werden – ein erfreuliches Plus! Die Zahlen setzen sich aus 178.762 im Hallenbad, 167.109 im Freibad und 66.270 in der Sauna zusammen. Da tut sich was in Freising!
Doch trotz der gestiegenen Umsätze musste das „fresch“ einen Verlust von 3,6 Millionen Euro hinnehmen. Höhere Material- und Personalaufwendungen machen da wohl einen Strich durch die Rechnung. Man fragt sich, ob das wirklich nötig ist, oder ob man hier nicht besser haushalten könnte.
Finanzielle Bilanz
Der Gewinn der Freisinger Stadtwerke für das Geschäftsjahr 2025 lag bei 2,03 Millionen Euro, ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu den 146.000 Euro im Jahr 2024. Die Erträge aus der Gewinnabführung der Versorgungs-GmbH betrugen 5,18 Millionen Euro, während die Gewinnausschüttung der Fernwärmversorgung bei 750.000 Euro lag. Doch nicht alles ist rosig: Die Verlustübernahme der Parkhaus- und Verkehrs GmbH schlug mit minus 660.000 Euro zu Buche. Ein bisschen Licht, ein bisschen Schatten – so ist das Leben.
Wie man sieht, stehen die Stadtwerke Freising vor Herausforderungen, aber auch vor Chancen. Die Investitionen in die Infrastruktur sind dringend notwendig, um die Wasserverluste zu reduzieren und die Versorgung zu sichern. Freising bleibt lebendig, und die Stadtwerke sind ein wichtiger Teil davon – auch wenn es manchmal ein steiniger Weg ist.
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