Heute ist der 11.06.2026 und in Freising gibt es Grund zur Freude! Lena Zaindl vom FCA Unterbruck hat erneut für Furore gesorgt und sich die Torjägerinnenkanone in der Frauen-Kreisliga gesichert – zum fünften Mal in Folge! Was für eine Leistung! In dieser Saison erzielte sie beeindruckende 21 Tore in 14 Spielen, trotz eines holprigen Starts, der von einer Innenband- und Meniskusverletzung geprägt war. Eine Operation schien unausweichlich, doch Lena ließ sich nicht unterkriegen. Nach erfolgreicher Physiotherapie feierte sie am dritten Spieltag ihr Comeback und legte gleich mal ein Tor im Spiel gegen die SG Freising United nach, das endete 2:2.

Über die restlichen 13 Partien hinweg zeigte sie, was in ihr steckt, und schnürte gleich mal einen Viererpack gegen ST Scheyern. Umso beeindruckender war es, dass sie zur Winterpause noch einen Rückstand von fünf oder sechs Toren auf Gina Peter vom SV Geroldshausen hatte. Wer hätte gedacht, dass sie am letzten Spieltag gleich drei Tore erzielt und Peter in der Torschützenliste überholt hat? Das ist einfach nur geil! Doch trotz dieser tollen Erfolge bleibt der FCA Unterbruck auf Platz vier der Abschlusstabelle, was irgendwie nicht ganz dem Potenzial des Teams gerecht wird.

Einblick in die Saison

In der Vorsaison trennte Zaindl und Peter nur ein Tor, und auch dieses Mal war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Am Ende war es für Lena nicht nur eine persönliche Herausforderung, sondern auch ein Wettlauf gegen die Zeit, um verletzungsfrei zu bleiben. Sie hat sich eine Urkunde oder zumindest eine nette E-Mail vom BFV gewünscht – einfach eine Anerkennung für ihre Leistungen. Das ist irgendwie schade, wenn man bedenkt, dass männliche Torschützenkönige für ihre Erfolge materielle Belohnungen erhalten.

Der FCA Unterbruck hat sich in dieser Saison trotz personeller Veränderungen gut geschlagen und zeigt vor allem in der Rückrunde eine verbesserte spielerische Leistung. Lena plant, in der kommenden Saison anzuknüpfen und ihre Mannschaft auch abseits des Platzes zu unterstützen. Sie möchte präsent sein, bei Trainingseinheiten und Spielen. Und was noch schöner wäre: Vielleicht kann jemand aus Unterbruck in ihre Fußstapfen treten, wie die talentierte Suzana Stankovic.

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Blick in die Zukunft

Die nächste Saison wird für Lena Zaindl nicht nur um den Torschützinnen-Titel gehen, sondern auch um Teamgeist und Zusammenhalt. Ein wichtiger Moment der vergangenen Saison war ihr Tor in der 86. Minute gegen Geroldshausen, das dem Team einen richtigen Schub gegeben hat. Lena hat die Hinrunde mit 15 Toren abgeschlossen, aber der Rückrundenstart war holprig. Am Ende landeten sie auf dem dritten Platz, was natürlich nicht ganz das widerspiegelt, was sie erreichen wollten. Der Traum vom Aufstieg in die Bezirksliga bleibt lebendig.

In einer Zeit, in der sportliche Erfolge oft mit materiellen Belohnungen verknüpft sind, zeigt Lena Zaindl, was es wirklich bedeutet, für die Leidenschaft zu spielen. Ihre Geschichte ist ein Beweis für Durchhaltevermögen und Teamgeist. Ob auf dem Platz oder abseits davon – sie bleibt ein Vorbild für viele junge Spielerinnen in Bayern und darüber hinaus.

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