Heute ist der 9.05.2026 und die Fußballszene in Freising ist in Bewegung! Zwei Vereine in der Kreisklasse haben frische Trainer anheuern können. Der SV Marzling und der SV Hörgertshausen sind dabei, neue Wege zu gehen. Während beim SV Marzling die Ära von Jochen Jürgens zu Ende geht, der nach drei Jahren als Trainer das Zepter weitergibt, hat der SV Hörgertshausen ebenfalls eine Trainerwechsel angekündigt. Da gibt’s einiges zu erzählen!

Jochen Jürgens, eine wahre Clubikone und Ehrenmitglied des SV Marzling, verabschiedet sich nach einer Zeit voller Höhen und Tiefen. Ursprünglich als Übergangslösung angeworben, hat er das Team zur Aufstiegsrelegation zur Kreisliga geführt und die aktuelle Saison mit einem soliden fünften Platz abgeschlossen. Ein echter Erfolg! Sein Nachfolger, Markus Eberl, bringt frischen Wind mit. Der 45-Jährige ist bekannt aus seiner Zeit beim TSV Rohrbach in der Bezirksliga und lebt in Wolnzach. Fußball-Abteilungsleiter Christian Apold hat ein gutes Gefühl bezüglich Eberls Fähigkeiten und vergleicht die Trainersuche sogar mit den Ansprüchen von Bayern München. Hochgestochen, aber irgendwie passend, oder? Das Ziel des SV Marzling bleibt klar: Die Integration der Jugend in die erste Mannschaft und der Spaß für Spieler und Zuschauer sollen im Vordergrund stehen.

Neuer Wind in Hörgertshausen

Und auch beim SV Hörgertshausen wird’s spannend! Mike Tafelmaier, der Trainer, der die letzte Zeit geprägt hat, wird im Sommer nach eineinhalb Jahren seine Koffer packen. Für ihn übernimmt Helmut Atzmüller, der zuvor bei der SG Aiglsbach tätig war. Atzmüller bringt eine Fülle an Erfahrung mit, hat er doch auch bei der SpVgg Attenkirchen und dem TSV Au trainiert. Sebastian Fischer, der Fußball-Abteilungsleiter, atmet auf – Planungssicherheit ist jetzt angesagt. Der SV Hörgertshausen steht aktuell auf dem dritten Platz, aber die Chancen auf einen Aufstieg sind mit sechs Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz nicht gerade rosig. Da wird sich der neue Trainer ganz schön ins Zeug legen müssen!

Die Trainerwechsel in diesen beiden Vereinen zeigen, wie dynamisch der Amateurfußball in der Region ist. Die Vereine stehen vor der Herausforderung, nicht nur den sportlichen Erfolg zu sichern, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl und die Identifikation der Fans mit ihren Teams zu stärken. Die Integration der Jugend ist dabei ein zentraler Punkt, denn die nächste Generation ist die Zukunft des Fußballs – und genau das ist es, was die Zuschauer sehen wollen: Mitreißenden Fußball, der Spaß macht!