Die Jesuitenkirche Sankt Ignatius in Landshut hat endlich ihr Comeback! Nach sage und schreibe 18 Jahren der Renovierung wird sie Mitte Juni feierlich wiedereröffnet. Das hat das Erzbistum München und Freising am Mittwoch offiziell verkündet. Es ist schon eine Weile her, dass die Kirche in vollem Glanz erstrahlt hat – die letzten Handwerker waren noch 2008 am Werk, als die umfangreichen Arbeiten ihren Anfang nahmen. Damals stellte man fest, dass die Kirche auf Holzpfählen in einem sumpfigen Untergrund steht, was die Notwendigkeit eines neuen Fundaments zur dringenden Angelegenheit machte. Komischerweise hat sich das Grundwasser der Isar abgesenkt, und voilà, die Renovierung wurde zur Priorität!

In den letzten Jahren haben die Bauarbeiter nicht nur den Dachstuhl und das Gewölbe statisch gesichert – das war ein ganz schöner Brocken Arbeit. Ein Teil des Budgets wurde sogar für eine zusätzliche Außenrenovierung eingeplant, was mit den öffentlichen Zuschussgebern abgesprochen wurde. Auch die Innenrenovierung war ein echtes Mammutprojekt, das mit rund 4,6 Millionen Euro zu Buche schlug und durch das Erzbischöfliche Ordinariat sowie die Kirchenstiftung finanziert wurde. Insgesamt belaufen sich die Kosten für die Renovierung auf etwa 11 Millionen Euro. Das ist schon eine stolze Summe, aber hey, für so ein kulturelles Kleinod, da lohnt es sich!

Festgottesdienst zur Wiedereröffnung

Das große Fest steht vor der Tür! Am 16. Juni um 19:00 Uhr wird Kardinal Reinhard Marx den Festgottesdienst zur Abschlussfeier leiten. Und wer danach noch nicht genug hat, der kann die Nebenkirche der Stadtkirche Landshut ab dem Folgetag wieder besuchen. Die künftige Nutzung der Jesuitenkirche wird spannend: Gottesdienste und Konzerte stehen auf dem Programm. Besonders interessant ist auch die Rückkehr des Heiligen Grabs der Landshuter Stiftsbasilika, das ab dem 1. März bis zum 18. Juli 2027 in der Kirche zu sehen sein wird. Ein wahres Highlight für Gläubige und Kulturinteressierte, das man nicht verpassen sollte!

Die Jesuitenkirche selbst ist ein eindrucksvoller, einschiffiger Bau aus der späten Renaissance, der für das Landshuter Jesuitenkolleg errichtet wurde. Die Grundsteinlegung fand 1631 statt, die Weihe folgte 1640. Der Baumeister, Frater Johannes Holl, war ein konvertierter Jesuit und ruht auch heute noch dort. Und falls jemand neugierig ist: Die heilige Korbinian, die um 724 nach Freising kam, gilt als geistlicher Vater des Bistums Freising und des Erzbistums München und Freising. Das Bistum Freising selbst, gegründet im Jahr 739, entwickelte sich schnell zu einem kulturellen Zentrum Altbayerns.

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Der Wiedereröffnungsfeier wird mit Sicherheit eine ganz besondere Bedeutung beigemessen. Die Jesuitenkirche hat nicht nur eine lange und bewegte Geschichte, sondern ist auch ein lebendiger Teil des kulturellen Erbes von Landshut. Die Renovierung hat ihr neues Leben eingehaucht, und es wird spannend sein, zu sehen, wie sie in der Zukunft genutzt wird. Vielleicht wird sie sogar ein Ort der Begegnung für die Gemeinde und ein Anziehungspunkt für Touristen und Gläubige aus nah und fern. Das Herz von Landshut schlägt stark – und jetzt erst recht!

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