Heute ist der 24.04.2026 und die Reisenden in Bayern werden erneut von Zugausfällen und Verspätungen betroffen. Der Zugverkehr zwischen Neufahrn (Freising) und München-Feldmoching ist wegen notwendiger Oberleitungsreparaturen stark eingeschränkt. Die betroffene Strecke zwischen München und Landshut ist seit Freitagmorgen um 9:15 Uhr gesperrt. Dies betrifft insbesondere die Züge RB 33, RE 2 und RE 3. Reisende sollten sich darauf einstellen, dass die Sperrung voraussichtlich bis 15:30 Uhr andauern wird und erhebliche Verspätungen zu erwarten sind.

Für alle, die zum Münchner Flughafen reisen möchten, gibt es eine praktische Umsteigemöglichkeit: Die S-Bahn-Linie S8 steht zur Verfügung. Züge aus Richtung Landshut enden vorzeitig in Freising, was eine direkte Verbindung zum Flughafen unmöglich macht. Reisende vom Münchner Hauptbahnhof nach Freising müssen auf den RE 22 (Regensburg Hbf – München Flughafen(T)) umsteigen, um ihr Ziel zu erreichen. Die S-Bahn-Verbindungen zwischen Feldmoching und dem Flughafen sind ebenfalls eingeschränkt, sodass hier keine Bahnen fahren.

Alternative Reisemöglichkeiten

Für Pendler und Reisende gibt es einige Alternativen, um die aktuelle Situation zu umgehen. Pendelzüge zwischen Leuchtenbergring und Feldmoching sowie Neufahrn und Freising verkehren im 20-Minuten-Takt. Zudem wurde ein Schienenersatzverkehr zwischen Moosach und dem Flughafen eingerichtet. Reisende sollten darauf achten, nur Fahrzeuge mit der „Ersatzverkehr“-Beschilderung zu nutzen.

Für Reisende vom Münchner Hauptbahnhof stehen die U-Bahn-Linien U 2 ab/bis Feldmoching und U 3 ab/bis Moosach zur Verfügung, die eine Verbindung zum Marienplatz oder zur Innenstadt bieten. Diese Optionen helfen dabei, die Zeit während der Störungen sinnvoll zu nutzen und dennoch ans Ziel zu kommen.

Aktuelle Situation auf anderen Strecken

Die Situation in Bayern ist jedoch nicht die einzige Herausforderung für Reisende. Auch auf der Bahnstrecke zwischen Berlin und München gibt es aktuell Probleme: Eine Oberleitung ist bei Zahna-Elster in Sachsen-Anhalt gerissen, was zu eingleisigem Verkehr auf dem betroffenen Abschnitt führt. Reparatur-Teams der Deutschen Bahn arbeiten intensiv an der Instandsetzung, die voraussichtlich den gesamten Sonntag in Anspruch nehmen wird. Verspätungen von 30 bis 50 Minuten sind hier ebenfalls möglich. Betroffen waren am Samstag rund 600 Reisende, die aufgrund des Vorfalls evakuiert werden mussten, was sich wegen der Lebensgefahr durch das Bahnstromnetz verzögerte. Zwei Passagiere erlitten leichte Verletzungen, während der Sachschaden in einem sechsstelligen Bereich geschätzt wird.

Die Ursachen für diese Störungen werden zurzeit untersucht, und die Deutsche Bahn setzt alles daran, die betroffenen Strecken so schnell wie möglich wieder in Betrieb zu nehmen. Reisende sollten sich also regelmäßig über die aktuelle Lage informieren und gegebenenfalls alternative Routen in Betracht ziehen.

Für alle, die in den kommenden Tagen mit der Bahn unterwegs sind, gilt: Augen auf und gut informieren! Die Reisezeit kann sich durch die aktuelle Lage erheblich verlängern, aber mit den richtigen Informationen und etwas Flexibilität lassen sich die meisten Hürden überwinden.