Die A92 im Münchner Norden wird bald zu einem noch größeren Verkehrsströme-Bewältiger. Ja, richtig gehört! Der Autobahnausbau, der sich bei vielen Anwohnern und Pendlern schon lange angekündigt hat, nimmt endlich Formen an. Geplant ist, die Strecke von bisher vier auf sechs Fahrstreifen zu erweitern. Das betrifft eine 12 Kilometer lange Strecke zwischen dem Autobahndreieck München-Feldmoching und dem Autobahnkreuz Neufahrn bei Freising. Ein gutes Stück, das sich da tut, und es gibt auch schon grünes Licht dafür! Die Regierung von Oberbayern hat nach einem Planfeststellungsverfahren ihre Zustimmung gegeben. Man kann also sagen: Da passiert was!

Besonders erfreulich für die Anwohner ist, dass auch der Lärmschutz entlang des Abschnitts zwischen Ober- und Unterschleißheim verbessert wird. Denn wer kennt es nicht? Ein bisschen Ruhe im Alltag ist Gold wert! Zudem werden die Anschlussstellen in Ober- und Unterschleißheim neu konzipiert. Hier könnte man sich wirklich fragen: Ist das nicht ein schöner Fortschritt für die Region? Die technischen Vorarbeiten sind bereits abgeschlossen, doch wann genau die Bauarbeiten beginnen, bleibt vorerst ein Rätsel. Allerdings könnte es auch noch zu möglichen Klagen gegen den Beschluss kommen, die in den nächsten Wochen eingereicht werden könnten. Ein bisschen Drama gehört zum Baualltag ja dazu, oder?

Verkehrsanbindung und Entlastung

Die A92 ist nicht nur eine Autobahn, sie ist ein zentraler Bestandteil des bayerischen Autobahnnetzes. Sie verbindet Verkehrsströme aus vielen Richtungen: Ob von Lindau über Stuttgart bis nach Nürnberg oder von Deggendorf und Passau bis nach Salzburg – die A92 ist ein wahrer Verkehrsweg. Die A99, die den Verkehr am Stadtgebiet von München vorbeileitet, entlastet zudem das untergeordnete Straßennetz. An Werktagen können hier bis zu 140.000 Kfz pro Tag gezählt werden, und in den Ferien sind es sogar über 150.000. Das ist schon eine Hausnummer!

Eine interessante Perspektive bietet der geplante Ringschluss der A99, der den Verkehr noch weiter entlasten könnte. Der Westabschnitt wurde bereits 2006 fertiggestellt; die Zukunft sieht vielversprechend aus. Eine Machbarkeitsstudie, die im Oktober 2007 in Auftrag gegeben wurde, untersucht die technischen Möglichkeiten und die Auswirkungen auf die Umwelt. Diese Studie könnte die Weichen für zukünftige Projekte stellen. Die Planungsempfehlungen, die hier entstehen, könnten langfristig den Verkehr – und vielleicht sogar die Nerven der Autofahrer – erheblich entlasten.