Heute ist der 30. Mai 2026 und wir blicken mit einem etwas mulmigen Gefühl auf das Femme Founders Netzwerk in Forchheim. Dieses wertvolle Netzwerk für selbstständige Frauen, das immer ein Ort der Inspiration und Unterstützung war, steht nun vor einer ungewissen Zukunft. Die Gründerin Jaqueline Stamos hat die Stadt verlassen, und das wirft Fragen auf: Wie geht es weiter? Ist das Ende eines Kapitels in Sicht oder gibt es vielleicht doch einen Hoffnungsschimmer?

Femme Founders hat sich über die Jahre hinweg als eine wichtige Anlaufstelle für Frauen im Kreis Forchheim etabliert. Hier treffen sich Unternehmerinnen, tauschen sich aus, unterstützen sich gegenseitig und knüpfen wertvolle Kontakte. Die Idee, Frauen zusammenzubringen und ihnen zu helfen, ihre unternehmerischen Träume zu verwirklichen, ist in der heutigen Zeit wichtiger denn je. Doch ohne eine starke Führungsfigur – wie es Jaqueline war – könnte die Dynamik des Netzwerks ins Stocken geraten.

Ein Netzwerk in der Krise

Die Unsicherheit um die Zukunft von Femme Founders hängt nicht nur mit dem Weggang der Gründerin zusammen. Es ist auch die Frage, wie die Gemeinschaft aufgestellt ist. Sind genügend Frauen bereit, sich zu engagieren und Verantwortung zu übernehmen? Ein Netzwerk lebt schließlich vom Mitmachen! Die Gründung eines solchen Netzwerkes ist oft mit viel Herzblut verbunden, und die Sorge, dass all das Engagement – die unzähligen Treffen, die gemeinsamen Ideen und die Erfolge – in den Hintergrund gedrängt werden könnten, ist spürbar. Es wäre schade, wenn die vielen tollen Initiativen und der Zusammenhalt in der Gemeinschaft verloren gingen.

Im Moment gibt es noch keine konkreten Pläne zur Nachfolge oder zur Fortführung der Aktivitäten. Das könnte für viele Frauen, die auf das Netzwerk angewiesen sind, eine herbe Enttäuschung sein. Es bleibt abzuwarten, ob sich vielleicht neue Gesichter finden, die bereit sind, das Ruder zu übernehmen.

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Hoffnung auf eine neue Perspektive

Doch wo ein Ende ist, da ist ja bekanntlich auch ein neuer Anfang möglich. Vielleicht gibt es in der Forchheimer Frauenwelt bereits einige, die auf den Zug aufspringen möchten. Networking ist schließlich wie ein gutes Rezept: Man braucht die richtigen Zutaten und eine Prise Mut. Frauen, die bereit sind, ihre Ideen und Visionen einzubringen, könnten das Netzwerk in eine neue Richtung führen. Es wäre schön, wenn Femme Founders weiterhin ein Ort der Entfaltung bleibt – für alle, die sich gegenseitig unterstützen wollen.

In einer Zeit, in der Selbstständigkeit für Frauen immer wichtiger wird, wäre es ein großes Verlust, wenn diese Plattform nicht mehr existieren würde. Die Stimmen der Frauen sind wichtig, ihre Ideen und Projekte müssen gehört werden. Vielleicht ist dies der Anstoß, den das Netzwerk braucht, um sich neu zu erfinden und zu wachsen – auch ohne Jaqueline Stamos.

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