Am 28. Juni 2026 war es endlich soweit: Das Bläsertreffen der Kreisgruppe Forchheim fand im malerischen Glockenkeller im Forchheimer Kellerwald statt. Bei hochsommerlichen Temperaturen versammelten sich 95 Jagdhornbläser aus allen sieben Bläsergruppen der Region, um gemeinsam der Jagdmusik zu frönen. Was für ein Erlebnis!

Die bayerische Jagdkönigin Diana Merkle aus Dillingen beehrte die Veranstaltung mit ihrer Anwesenheit und gab ein herzliches Grußwort. Sie sprach von der engen Verbindung zur Forchheimer Kreisgruppe und sorgte damit für eine besondere Atmosphäre. Gerd Spindler, der Bezirksobmann im Bläserwesen, und Stefan Eul, der stellvertretende Bezirkspräsident, waren ebenfalls unter den Gästen und trugen zur Feier des Tages bei.

Ehrungen, die das Herz berühren

Ein Höhepunkt des Treffens war die Ehrung von 33 Bläsern, die für ihre langjährige Treue ausgezeichnet wurden. Die Treuenadeln in Bronze, Silber und Gold wurden feierlich überreicht – 14 Bläser erhielten die bronzene Auszeichnung, 9 die silberne und 5 die goldene. Besonders bemerkenswert war die Vergabe der Treuenadel „Gold 40“ an zwei und „Gold 50“ an drei Bläser. Und nicht zu vergessen: das Ehrenzeichen in Gold für Hornmeister Herman Kronas, der für seine 15 Jahre besondere Tätigkeit geehrt wurde. Sein Engagement in der Gründung der Jagdhornbläsergruppe Störnhof und die Ausbildung von Jungbläsern sind unvergesslich.

Die Begeisterung war förmlich spürbar, sowohl bei Udo Burkard, dem 1. Vorsitzenden, als auch bei Erich Fiedler, dem Kreisjagdberater, über die hohe Teilnehmerzahl. Beide betonten die Wichtigkeit der Unterstützung für das jagdliche Brauchtum. Es war ein Tag des Miteinanders, an dem die Liebe zur Jagdmusik und der Gemeinschaft im Vordergrund standen.

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Ein unvergesslicher Abschluss

Mit einem eindrucksvollen Gemeinschaftskonzert aller Bläser im Kellerwald fand das Treffen seinen krönenden Abschluss. Die Klänge der Jagdhörner hallten durch die Bäume und verbanden die Herzen der Anwesenden. Ein Dankeschön ging an die fleißigen Helfer wie Gerhard Kaul, den Obmann für jagdliches Brauchtum, und Michaela Burkard, die mit ihrem Engagement für eine reibungslose Veranstaltung sorgten.

Die Einigkeit unter den Teilnehmern war spürbar. Alle waren sich einig: Dieses Treffen soll im nächsten Jahr wieder stattfinden. Es ist eine Tradition, die nicht nur die Jagdmusik feiert, sondern auch die Gemeinschaft und die Freude am Brauchtum. Und wenn das Wetter so schön bleibt, wie es war, können wir uns auf einen weiteren Tag voller Musik und Geselligkeit freuen!

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