Heute ist der 4.05.2026 und wir werfen einen Blick auf eine bedeutende Veränderung in Forchheim, die nicht nur den Verkehr betrifft, sondern auch die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer. Die Stadt hat beschlossen, die Rechtsabbiegespur von der Adenauerallee in die Bügstraße dauerhaft zu sperren. Ein Schritt, der vielen auf den ersten Blick vielleicht etwas ungewöhnlich erscheint, aber durchaus Sinn macht.
Die Hintergründe dieser Maßnahme sind ernsthaft. An dieser Kreuzung kam es häufig zu Unfällen – sie war sogar als Unfallhäufungspunkt in der Unfalltypenkarte des Bayerischen Verkehrsministeriums verzeichnet. Die hohen Unfallzahlen, insbesondere mit Personenschäden, haben die Verkehrsbehörde und die Polizei veranlasst, nach Alternativen zu suchen. Im Jahr 2024 gab es bereits Planungen für eine Ampelregelung, die jedoch im Stadtrat abgelehnt wurde. Man wollte etwas anderes ausprobieren, etwas, das sicherer ist.
Eine Lösung mit Vorbildcharakter
Jetzt wird es interessant: Vorbild für diese Entscheidung ist eine Maßnahme an der östlichen Weilersbacher Einfahrt zur B 470. Dort führte die Entfernung der Rechtsabbiegespur zu einem Rückgang der Unfälle. So soll es auch in Forchheim funktionieren. Zukünftig werden die Autofahrer aus der Geradeausspur in die Bügstraße abbiegen. Das hat einige Vorteile: Radfahrer können abbiegende Fahrzeuge besser erkennen, und Autofahrer wiederum haben die Möglichkeit, den Radverkehr rechtzeitig wahrzunehmen. Das klingt doch schon mal vielversprechend!
Außerdem wird die Sicht für Fahrzeuge aus der Bügstraße in Richtung Adenauerallee verbessert. Die Gefahr, dass Rechtsabbieger von geradeausfahrenden Autos verdeckt werden, entfällt. Das alles trägt zur Sicherheit bei. Und für die Busse und Lastwagen? Die profitieren auch, denn der Abbiegeradius wird größer – sie müssen nicht mehr auf die Gegenfahrbahn ausweichen. Das ist doch eine tolle Nachricht für alle, die in der Stadt unterwegs sind.
Fahrradfreundliche Verbesserungen
Aber das ist noch nicht alles: Die Stadt hat auch an die Radfahrer gedacht. Ab der Merianstraße wird die Radverkehrsführung mit zusätzlichen Fahrradpiktogrammen verbessert. Das zeigt, dass man in Forchheim die Bedeutung des Radverkehrs erkannt hat. Und die Bushaltestelle vor dem E-Center bleibt weiterhin in voller Länge erhalten. Hier wird niemand benachteiligt – ein echter Pluspunkt für die Mobilität in der Stadt.
Schlussendlich ist es ein Schritt in die richtige Richtung, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Bedingungen für Radfahrer und Fußgänger zu verbessern. In einer Zeit, in der wir alle mehr aufeinander achten sollten, sind solche Maßnahmen von großer Bedeutung. Das ist nicht nur ein Gewinn für die Stadt, sondern ein Gewinn für jeden, der Forchheim durchquert oder hier lebt.