Forchheim gegen die Fluten: Gemeinsam stark für ein sicheres Morgen
Die Stadt Forchheim ist gerade auf einem sehr spannenden Weg, um sich im Hinblick auf die Herausforderungen durch Starkregen und Sturzfluten besser aufzustellen. Ein integrales Konzept zum kommunalen Sturzflut-Risikomanagement wird derzeit entwickelt. Es geht darum, Gefahren durch Starkregen systematisch zu erfassen und zu bewerten, um konkrete Maßnahmen zur Überflutungsvorsorge und Schadensminderung abzuleiten. Das klingt nach einer Menge Arbeit, aber zum Glück wird die Konzepterstellung mit satten 75 Prozent vom Freistaat Bayern gefördert. Ein echter Vorteil für die Stadt!
Bürgermeister Manfred Hümmer hat beim Expertenaustausch, den die Stadt zusammen mit dem Ingenieurbüro CDM Smith organisiert hat, betont, wie wichtig die Erfahrungen und das Wissen der Akteure vor Ort sind. Die Anwesenden konnten Hinweise zu häufig überfluteten Bereichen und bekannten Gefahrenstellen sammeln. Es ist beachtlich, wie viel Praxiswissen vor Ort vorhanden ist und wie wichtig es ist, dieses in die Konzepterstellung einzubeziehen. Wassermanagerin Julia Schrade hat in diesem Zusammenhang auch die Bedeutung eines gemeinsamen Vorgehens hervorgehoben. Und das ist ja auch der Schlüssel zum Erfolg, oder?
Gemeinsam stark gegen die Fluten
Ein weiterer spannender Aspekt ist die geplante Bürgerbeteiligungsplattform, die der Bevölkerung die Möglichkeit geben soll, sich aktiv einzubringen. Das integrale Sturzflutkonzept wird nicht nur dazu dienen, die Resilienz gegenüber den Folgen des Klimawandels zu stärken, sondern auch den Schutz von Bevölkerung, Infrastruktur und Umwelt zu verbessern. Die Fertigstellung des Konzepts ist für Ende 2027 angesetzt, und man darf gespannt sein, was bis dahin alles umgesetzt wird!
Aber nicht nur in Forchheim ist man aktiv. Der ungebremste Klimawandel führt deutschlandweit zu erhöhten Risiken durch Hitze und Starkregen. Das Umweltbundesamt hat dazu eine umfassende Klimawirkungs- und Risikoanalyse (KWRA) veröffentlicht. Im Rahmen des UBA-Projekts „Regen//Sicher“ werden Kommunen unterstützt, sich besser auf Starkregenereignisse einzustellen. Hierbei werden maßgeschneiderte Kommunikations- und Aktivierungsformate entwickelt. Die Idee ist, dass Nachbarschaftsberatungen und Stadtteilworkshops die Bürger motivieren, Vorkehrungen gegen Starkregen zu treffen. Eine tolle Initiative, die zeigt, wie wichtig das Miteinander ist!
Innovative Ansätze und spannende Lösungen
In Solingen zum Beispiel hat man die Entwässerungsplanung auf eine „integrale Entwässerungsplanung“ umgestellt, die auch neue Lösungen wie Entsiegelungs- und Begrünungsmaßnahmen sowie Notwasserwege für schadlosen Abfluss umfasst. Und in Arnsberg wurde nach verheerenden Starkregenereignissen ein Hochwasserschutzkonzept umgesetzt, das sich bewährt hat. Es zeigt sich also, dass durchdachte Maßnahmen und gemeinschaftliches Handeln tatsächlich zu einem besseren Schutz vor den Folgen von Starkregen führen können.
Für Forchheim und viele andere Kommunen ist es also höchste Zeit, aktiv zu werden. Die Gefahr durch Starkregen ist real und wird durch den Klimawandel nicht geringer. Der Austausch mit Experten und die Einbindung der Bürger sind zentrale Elemente, um auch in Zukunft gut gerüstet zu sein. Und wer weiß, vielleicht wird Forchheim bald ein Vorzeigemodell für andere Städte in Bayern und darüber hinaus!
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