Heute ist der 4. Mai 2026 und wir blicken zurück auf einen ganz besonderen Anlass in Weilersbach, einem charmanten Ort in Bayern. Ewald Amon, ein Urgestein der Gemeinde, hat im April 2026 seinen 90. Geburtstag gefeiert. Im Gasthaus Hubert/Reichelt versammelten sich Familie und Freunde, um diesen bedeutenden Tag gebührend zu feiern.
Ewald Amon, geboren im April 1936 in Unterweilersbach, ist der Sohn von Maria und Michael Amon. In seiner Feierlichkeit waren seine Ehefrau Anneliese, Tochter Bernadett sowie die Söhne Michael und Markus anwesend. Auch die Schwiegerkinder, sieben Enkel und zwei Urenkel sorgten für eine herzliche Atmosphäre. Vizebürgermeister Roland Dauer ließ es sich nicht nehmen, Amon für seine Verdienste um die Gemeinde zu danken, und auch die Gratulationen von Gesangverein, Musikverein und dem VdK-Ortsverband trugen zur Feierlichkeit bei.
Ein Leben für die Landwirtschaft
Es ist beeindruckend, auf ein so arbeitsreiches und glückliches Leben zurückzublicken, in dem die Familie stets im Mittelpunkt steht. Ewald Amon bewirtschaftet zusammen mit Anneliese den elterlichen Bauernhof und hat diesen über die Jahre modernisiert. Schon in der 8. Klasse hat er in die Landwirtschaft hineingeschnuppert. Und das, obwohl er später auch in der Forchheimer Papierfabrik arbeitete, wo er bis zu seinem Ruhestand tätig war. Ewald war nicht nur ein fleißiger Arbeiter, sondern auch ein engagierter Gemeinderat, der zwölf Jahre lang mit Herz und Verstand für die Belange seiner Heimatgemeinde eintrat.
Besonders erwähnenswert ist sein Engagement als Wegebaumeister über mehr als 25 Jahre sowie seine Beteiligung am Flurbereinigungsverfahren in Weilersbach. Auch als Ortsobmann des Bayerischen Bauernverbandes in Unterweilersbach hinterließ er seine Spuren. Ewald war ein Mann, der die Entwicklung seiner Heimatgemeinde stets schätzte und förderte. Reisen und Fahrten der Volksbank waren für ihn eine willkommene Abwechslung, die er mit Freude genoss.
Ein ruhigerer Lebensabend
Nun, im Alter von 90 Jahren, geht Ewald es etwas ruhiger an. Täglich liest er die FT und schaut auch gerne einmal fern. In der Hektik des Alltags hat er eine eigene Ruhe gefunden. Sein größter Wunsch für die Zukunft? Gesundheit, natürlich. Wer könnte das nicht nachvollziehen? Schließlich hat er in seinem Leben schon so viel geleistet, da ist es nur allzu verständlich, dass er sich jetzt nach einem beschaulichen Lebensabend sehnt.
Apropos Lebensalter: Interessanterweise feierte auch ein anderer Ewald, der Ewald Aundrup aus Everswinkel, im Februar 2023 seinen 90. Geburtstag. Er, ebenfalls in der Landwirtschaft verwurzelt, wurde 1933 geboren und war schon früh in die Arbeit auf dem elterlichen Bauernhof eingebunden – eine Realität, die vielen aus dieser Zeit nicht fremd ist. Solche Geschichten zeigen, wie stark die Wurzeln in der Landwirtschaft und der Gemeinschaft sind, die Generationen überdauern.
So bleibt uns Ewald Amon als Vorbild und als Teil der lebendigen Geschichte Weilersbachs in Erinnerung. Ein Mann, der nicht nur für seine Familie da war, sondern auch für seine Gemeinde, und das in einem Lebensstil, der die Werte von Tradition und Zusammenhalt hochhält.