In der frühlingshaften Luft des Aprils 2026, als die ersten Sonnenstrahlen den Ammersee küssten, startete eine ganz besondere Reise. Organisiert vom Sonnenhaus Unterleinleiter zusammen mit dem ASB Forchheim, machten sich 21 schwerstpflegebedürftige Menschen auf den Weg ins Schullandheim Wartaweil. Was für ein Abenteuer! Es war eine logistische Herausforderung, die sich sehen lassen konnte: Vier Kleinbusse, ein PKW und ein Lastwagen mit allem, was man für die Pflege braucht – von Betten über Lifter bis hin zu Aufstehhilfen – wurden benötigt. Es war ein großer Aufwand, aber jeder wusste, dass es sich lohnen würde.
Die Gruppe setzte sich aus 18 Bewohnern des Sonnenhauses und drei Teilnehmern des ASB Forchheim zusammen. Unter ihnen war die älteste Teilnehmerin, eine beeindruckende 90-Jährige, die mit viel Lebensfreude in das Abenteuer startete. Die Vorbereitungen hatten monatelange Koordination erfordert. Von der Anreise über die Unterbringung bis hin zu den Programmpunkten – alles musste perfekt abgestimmt sein. Der ASB Forchheim, der zum ersten Mal an so einer Freizeit teilnahm, stellte einen Kleinbus zur Verfügung und lieh sich weitere Fahrzeuge aus. Auch die Hoecke-Lauermann-Stiftung unterstützte das Projekt, indem sie einen Kleinbus und einen PKW bereitstellte. Teamwork in seiner besten Form!
Ein unvergessliches Erlebnis
Das Schullandheim Wartaweil ist speziell für die Bedürfnisse von schwerstpflegebedürftigen Menschen ausgestattet. Hier sind die Voraussetzungen ideal, um auch Menschen mit besonderen Bedürfnissen eine schöne Zeit zu ermöglichen. Das Programm war vielfältig: Ausflüge in die malerische Umgebung, ein Besuch in einer Bowlingbahn und sogar ein Diskoabend standen auf der Liste. Am Abend versammelte sich die Gruppe am Ufer des Ammersees, um den Sonnenuntergang zu beobachten – ein Moment der Ruhe, der für viele als besonders wertvoll in Erinnerung bleiben wird. Die Farben des Himmels, das sanfte Plätschern des Wassers… das war einfach magisch!
Ein weiterer großer Vorteil dieser Ferienfreizeit ist die Finanzierung durch Spenden, die es ermöglicht, dass auch Bewohner teilnehmen können, die sonst zu Hause bleiben müssten. Das zeigt, wie wichtig solche Initiativen sind. Es ist nicht nur eine Reise, es ist ein Stück Lebensqualität, das den Teilnehmenden geschenkt wird. In einer Welt, die oft hektisch und unübersichtlich erscheint, schenkt man hier Freude und Gemeinschaft.
Die Bedeutung solcher Projekte
Im Herzen von Forchheim und darüber hinaus wird deutlich, wie wichtig es ist, dass jeder Mensch, unabhängig von seiner Pflegebedürftigkeit, die Möglichkeit hat, Teil von Gemeinschaft und Erlebnis zu sein. Die kleinen Momente, die Lächeln und das Miteinander – sie zählen mehr als alles andere. Solche Reisen sind nicht nur für die Teilnehmer von Bedeutung, sondern auch für die Menschen, die hinter den Kulissen arbeiten. Es ist eine Herausforderung, aber auch eine große Freude, diese Menschen auf ihren Reisen zu begleiten.
Heute, am 21. Mai 2026, blicken wir zurück auf eine gelungene Freizeit, die nicht nur den Teilnehmern, sondern auch den Organisatoren und Helfern viel Freude bereitet hat. Die Erinnerungen an diese Tage am Ammersee werden noch lange in den Herzen der Beteiligten nachklingen. Gemeinsame Erlebnisse sind es schließlich, die uns alle verbinden.