In der Stadt und dem Landkreis Forchheim gibt es erfreuliche Entwicklungen, die das ehrenamtliche Engagement und die Lebensqualität der Bürger fördern. So setzen sich zahlreiche Ehrenamtliche aktiv ein und bringen frischen Wind in das Gemeindeleben. Besonders hervorzuheben ist die Initiative zur Attraktivitätssteigerung der Spielplätze, die durch die engagierten Spielplatzpatinnen und -paten realisiert wird. Zudem sind neue Besuchsdienste in Planung und die Stadtbusverbindungen sollen verbessert werden. Zur bevorstehenden Saison öffnen auch die Eisdielen und Bierkeller, was zusätzlich zu einer lebendigen Atmosphäre beiträgt. Mehr Informationen zu diesen positiven Entwicklungen finden sich in einem Artikel auf nn.de.

Ein besonderer Fokus liegt auf dem ehrenamtlichen Engagement, das in Forchheim eine hohe Wertschätzung genießt. Die Bayerische Ehrenamtskarte wird beispielsweise für herausragende ehrenamtliche Tätigkeiten vergeben. Es gibt zwei Varianten dieser Karte: die blaue und die goldene Ehrenamtskarte. Die blaue Karte ist befristet und gilt für drei Jahre, während die goldene Karte unbefristet ist. Um die blaue Ehrenamtskarte zu erhalten, müssen die Antragsteller mindestens 16 Jahre alt sein und seit mindestens zwei Jahren aktiv ehrenamtlich tätig sein. Dies umfasst in der Regel ein Engagement von fünf Stunden pro Woche oder 250 Stunden pro Jahr. Die goldene Ehrenamtskarte hingegen wird für langjähriges Engagement von mindestens 25 Jahren vergeben. Für beide Varianten gelten bestimmte Aufwandsentschädigungen, die nicht über festgelegte Freibeträge hinausgehen dürfen. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Website des Bayerischen Staatsministeriums unter ehrenamt.bayern.de.

Ehrenamtliche Spielplatzpatinnen und -paten

In Forchheim haben sich kürzlich neue ehrenamtliche Spielplatzpatinnen und -paten gefunden, um die über 60 öffentlichen Spielplätze in der Stadt zu betreuen. Dr. Atila Karabag, der Spielplatzbeauftragte der Stadt, freut sich über die neuen Gesichter im Team, die sich bereits am integrativen Mehrgenerationenspielplatz am Streckerplatz getroffen haben. Unter den neuen Ehrenamtlichen sind Carmen Cieslar und Eva Gügel, die sich um den Spielplatz am Starenweg in Burk kümmern, sowie Lydia Drawe, die für den Spielplatz im Sonnenbad zuständig ist. Auch Karen Flores und Kai Leonhardt tragen zur Pflege der Spielplätze bei, wobei Leonhardt zusätzlich auf anderen Spielplätzen in der Stadt aktiv ist.

Andreas Geck, der Leiter des Amtes für Öffentliches Grün und Biodiversität, hebt die positive Arbeit der Ehrenamtlichen hervor und betont die Verantwortung der Stadt Forchheim für den Unterhalt der Spielflächen. Die Stadt ist auf Rückmeldungen über Schäden und Anregungen angewiesen, um die Qualität der Spielplätze kontinuierlich zu verbessern. Dr. Karabag hebt zudem die hohe Qualität der Forchheimer Spielplätze im Vergleich zu anderen Kommunen hervor. Besonders der Mehrgenerationenspielplatz wird als Vorzeigeprojekt mit barrierefreier Gestaltung gewürdigt. Interessierte, die sich ebenfalls als Spielplatzpatin oder -pate engagieren möchten, können sich direkt bei Dr. Atila Karabag oder dem Amt für Öffentliches Grün und Biodiversität melden. Weitere Informationen zu diesem Engagement finden Sie unter forchheim.de.