Die Frauen des FC Bayern München haben ein packendes Halbfinal-Hinspiel in der UEFA Champions League gegen den FC Barcelona absolviert. Am 2. Mai 2026 endete die intensive Partie mit einem 1:1-Unentschieden, trotz der Tatsache, dass Bayern fast die gesamte zweite Halbzeit in Unterzahl spielte. Die Münchnerinnen konnten sich nach einer anfänglichen Schwächephase steigern und zeigen, dass sie auch gegen den Favoriten aus Barcelona gewappnet sind.
Die Begegnung begann vielversprechend für die Katalanen, die bereits in der 8. Minute durch ein Tor von Ewa Pajor in Führung gingen. Bayern zeigte sich in den ersten Minuten machtlos und kam kaum ins Spiel. Doch die Münchnerinnen ließen sich nicht entmutigen. In der 69. Minute war es schließlich Franziska Kett, die den verdienten Ausgleich erzielte. Ein gelungener Angriff, der die Bayern wieder ins Rennen brachte und aufzeigte, dass sie trotz Rückstandes nicht aufgeben wollten.
Schock für Bayern in der Schlussphase
Die Freude über den Ausgleichsausschlag war jedoch nur kurz, denn kurz vor Ende der regulären Spielzeit wurde Kett in der 79. Minute wegen eines Fouls mit der Roten Karte des Feldes verwiesen. Nur zwei Minuten später folgte ihr Trainer José Barcala, der ebenfalls die Rote Karte sah und das Team damit endgültig in die Defensive zwang. Trotz des Drucks von Barcelona und 77 Prozent Ballbesitz gelang es Bayern, das Unentschieden über die Zeit zu bringen. Dabei glänzten insbesondere die Abwehrspielerinnen Mahmutovic und Viggosdottir, die entscheidende Aktionen einleiteten.
Die Partie fand vor 31.000 Zuschauern statt, die eine spannende und nervenaufreibende Atmosphäre im Stadion erleben durften. Trotz der großen Dominanz des FC Barcelona und der frühen Führung erkämpften sich die Münchnerinnen ein wertvolles Unentschieden, das die Voraussetzungen für das Rückspiel am 3. Mai um 16:30 Uhr im Camp Nou schafft. Dort hofft Bayern, den ersten Finaleinzug in der Champions League zu realisieren.
Der Weg ins Halbfinale
Die Bayern gehen mit Rückenwind in die entscheidende Phase, nachdem sie vor nur einer Woche die Meisterschaft feierten. Ihnen gegenüber steht ein FC Barcelona, der im Viertelfinale gegen Real Madrid mit beeindruckenden 12:2 weiterkam und klar machte, dass man heuer die beste Form unter Beweis stellt. Klara Bühl, die nach einer Verletzung in der Startelf stand, konnte mit ihrem Comeback zusätzlichen Schwung in das Team bringen.
Die kommenden Tage werden entscheidend für die Münchnerinnen sein, die nun beweisen müssen, dass sie gegen die großen Namen des europäischen Fußballs bestehen können. Die Möglichkeit, sich im Rückspiel gegen Barcelona durchzusetzen, ist gegeben – jetzt gilt es, alles in die Waagschale zu werfen.
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