Heute ist der 24.05.2026, und in Erlangen sind die Bauarbeiten an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) in vollem Gange. Zwei Spatenstiche an einem Tag – das ist schon eine besondere Sache! Am Lehr- und Forschungsgebäude in der Henkestraße 42 sowie am Zentrum für Nationales Hochleistungsrechnen in der Nikolaus-Fiebiger-Straße wurde der Grundstein für die zukünftige Bildungslandschaft gelegt. Dabei waren Staatsminister für Wissenschaft und Kunst Markus Blume, der Innenminister Joachim Herrmann und Erlangens Oberbürgermeister Jörg Volleth anwesend, um diesem historischen Moment einen offiziellen Rahmen zu geben.

Besonders beeindruckend ist der Neubau in der Henkestraße, wo das alte Gebäude der Organischen Chemie, das aus den 1960er-Jahren stammte, einem modernen Komplex weicht. Der Abriss ist bereits Mitte Februar gestartet, und die neuen Räumlichkeiten werden Platz für zehn Hörsäle, ein Audimax und sogar ein Experimentiertheater bieten. Auf rund 9600 Quadratmetern entstehen zudem Institute für Theater- und Medienwissenschaft, Klassische Archäologie und Ur- und Frühgeschichte. Und das Beste? Teile der Lehr- und Forschungssammlungen werden für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Da wird das Forscherherz höher schlagen!

Investitionen in die Zukunft

Der Freistaat Bayern investiert sage und schreibe rund 269 Millionen Euro in das neue nordbayerische Hochleistungsrechenzentrum. Das Zentrum für nationales Hochleistungsrechnen Erlangen (NHR@FAU) entsteht in enger Kooperation mit dem Regionalen Rechenzentrum Erlangen (RRZE) und dem Leibnitz Rechenzentrum in Garching. Dabei werden über 220 Millionen Euro in die Entwicklung der IT-Infrastruktur für die Hightech-Agenda Bayern gesteckt. Das klingt nach einer Menge Arbeit, aber auch nach einer Menge Möglichkeiten!

Ein zusätzliches Augenmerk liegt auf den KI-Rechnern an der FAU: Über 55 Millionen Euro werden in deren Ausbau investiert, und mehr als 1000 GPUs werden angeschafft, um die größte KI-Rechnerinfrastruktur in der deutschen Hochschullandschaft zu schaffen. Ob es da bald eine Art „Superhirn“ geben wird? Wer weiß das schon, aber die Weichen sind klar auf Zukunft gestellt!

Ein Ort des Wissens

Die Aufregung um die neuen Bauprojekte ist nicht nur in den Gesichtern der Politiker zu erkennen. Auch die Studierenden und Lehrenden der FAU zeigen sich begeistert. Die Aussicht auf moderne Räumlichkeiten und hochmoderne Technik verspricht nicht nur eine Verbesserung der Lernbedingungen, sondern auch neue Perspektiven für die Forschung. Hier wird nicht einfach nur gebaut, hier entsteht ein Ort des Wissens, der zukünftige Generationen prägen wird.

In einer Zeit, in der Bildung mehr denn je gefragt ist, zeigt die FAU mit diesen Investitionen, dass sie an der Spitze der technologischen Entwicklung steht. In Erlangen wird nicht einfach nur ein neues Gebäude errichtet; es wird eine Zukunft gebaut, die voller Möglichkeiten steckt.