Heute ist der 9.06.2026 und ich bin immer noch ganz begeistert von dem, was ich beim 22. Internationalen Comic-Salon in Erlangen erlebt habe. Der Sonntagabend war der krönende Abschluss eines Festivals, das über 35.000 Besucher anlockte und damit einen neuen Rekord aufstellte. Es war ein buntes Treiben in den Messezelthallen, wo rund 300 Aussteller und 600 Künstler ihre Werke präsentierten. Man könnte meinen, die Stadt selbst wäre in ein Comicbuch eingetaucht!

In der Innenstadt gab es gleich 19 Ausstellungen zu bewundern. Über 300 Veranstaltungen deckten eine breite Palette an kulturpolitischen, künstlerischen und gesellschaftlichen Themen ab. Ein wahres Fest für die Sinne! Der neu eröffnete Kultur- und Bildungscampus, auch bekannt als kubic, diente als Festivalzentrum und zog beeindruckende 5000 Besucher an. Hier fanden Workshops, Lesungen und sogar Live-Zeichen-Aktionen statt. Die Kinder kamen bei „Kinder lieben Comics“ voll auf ihre Kosten und die Rallye war das i-Tüpfelchen für die kleinen Comic-Fans.

Highlights und Auszeichnungen

Ein paar Veranstaltungen stachen besonders hervor – zum Beispiel „Christoph Niemann. Auf den Punkt“ im Kunstpalais oder die Schau „Was gibt’s denn da zu lachen? Die komische Kunst des Walter Moers“ im Stadtmuseum. Und ich muss gestehen, die Simpsons-Schau hat mein Herz höher schlagen lassen! Außerdem wurden beim Comic-Salon auch die Max-und-Moritz-Preise vergeben. Der beste deutschsprachige Comic war „Der verkehrte Himmel“ von Mikael Ross, während Franz Suess als bester deutschsprachiger Comic-Künstler ausgezeichnet wurde. Ich kann mir nur vorstellen, wie sich die Preisträger gefühlt haben!

Der Egmont Ehapa Verlag feierte 75 Jahre Micky Maus Magazin und sah den Comic-Salon als den perfekten Ort für Premieren und Neuerscheinungen. Trotz der Herausforderungen, die durch steigende Produktionskosten und eine sinkende Kaufkraft entstanden, äußerten sich die Verlagsvertreter optimistisch. Auch Steffen Volkmer von Panini Comics sieht noch ungenutzte Potenziale in der grafischen Literatur. Dirk Rehm von Reprodukt forderte mehr Comics von deutschsprachigen Künstlern. Hier ist also noch viel Luft nach oben – und das ist auch gut so!

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Künstliche Intelligenz und ihre Auswirkungen

Ein spannendes Thema war das Abschluss-Panel, bei dem Künstliche Intelligenz behandelt wurde. Die Verlage erwarten keine Dominanz von KI-generierten Comics im Printbereich, was die Künstler sicher beruhigen dürfte. Es ist interessant zu beobachten, dass das Publikum großes Interesse an den Menschen hinter den Comics zeigt. Die Künstler fordern eine klare Haltung der Verlage gegen KI-generierte Comics – ein Thema, das sicherlich noch für Diskussionen sorgen wird.

Nach dem Comic-Salon laufen mehrere Ausstellungen weiter, darunter die von Walter Moers, die bis zum 13. September zu sehen ist. Es scheint, als könnte man in Erlangen noch lange in die Welt der Comics eintauchen. Mein Fazit? Der Comic-Salon hat nicht nur die Herzen der Besucher erobert, sondern auch einen bedeutenden Platz in der Kulturgeschichte der Stadt eingenommen. Wer weiß, was die nächste Ausgabe bringen wird!

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