Wasserwirtschaft im Fokus: Zukunftsstrategien für Erlangen-Höchstadt und Moritzberggruppe
Heute ist der 12.07.2026, und die Region Erlangen-Höchstadt kann sich über erfreuliche Nachrichten aus dem Bereich der Wasserversorgung freuen. Der Wasserzweckverband Hemhofen-Röttenbach hat in seiner konstituierenden Verbandsversammlung eine umfassende Neustrukturierung für die Wahlperiode von 2026 bis 2032 beschlossen. Dabei bleibt die bestehende Geschäftsordnung vorerst in Kraft, jedoch wurden bereits erste Änderungsvorschläge präsentiert. Eine umfassende Beratung zur Neufassung der Geschäftsordnung ist für Oktober vorgesehen. Ein spannendes Thema, das die Mitglieder sicherlich in den kommenden Monaten intensiv diskutieren werden!
Die Verbandssatzung sowie die Entschädigungssatzung bleiben unverändert, wobei die letzte Anpassung der Entschädigungen für Verbandsräte und -vorsitzende bereits im Jahr 2014 stattfand. In der Versammlung wurde Gerd Brandmähl Estor aus Hemhofen als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses gewählt, der für drei Jahre im Amt bleibt, bevor Matthias Bittel aus Röttenbach übernimmt. Interessant ist auch der Wechsel des Vorsitzes des Zweckverbandes, der alle drei Jahre zwischen den Ersten Bürgermeistern der Mitgliedsgemeinden rotiert. So wird Ludwig Wahl aus Röttenbach die ersten drei Jahre das Ruder übernehmen, während Alexander Westermann aus Hemhofen in den letzten drei Jahren an der Spitze steht.
Finanzielle Stabilität und zukünftige Investitionen
Die Verbandsversammlung stellte die Jahresrechnung für 2025 fest und erteilte die Entlastung, nachdem alle Haushaltsansätze eingehalten wurden. Die Rechnungsprüfung ergab keine Beanstandungen und bestätigte die geordnete finanzielle Situation des Zweckverbandes. Das ist doch ein Grund zur Freude! Zudem informierte die Verwaltung über die geplante Sanierung und Erweiterung des Verwaltungs- und Betriebsgebäudes in Hemhofen. Mit einer neuen Photovoltaikanlage und einem geplanten Zwischenbau wird hier in die Zukunft investiert.
Langfristige Investitionen in die Wasserversorgung stehen ebenfalls auf der Agenda. Besonders hervorzuheben ist die Erneuerung älterer Wasserleitungen, die im Rahmen der RZWas-Förderung mit erheblichen staatlichen Zuweisungen unterstützt werden könnten. Ein weiterer Schritt, um die Wasserversorgung in der Region nachhaltig zu sichern.
Aktuelle Entwicklungen im Wasserzweckverband Moritzberggruppe
<pParallel dazu gab es auch beim Wasserzweckverband Moritzberggruppe in Leinburg spannende Neuigkeiten. In einer Sitzung wurde der Neubau von Wasserleitungen in Leinburg und Diepersdorf, sowie die Sanierung des Pumpwerks in Pötzling besprochen. Thomas Kraußer, der Erste Bürgermeister von Leinburg, führt den Verband, und nach dem Tod von Konrad Ringel wurde Wolfgang Dümmler (CSU) zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Es ist immer traurig, wenn ein geschätztes Mitglied geht, aber die Gemeinschaft zeigt sich hier stark und handlungsfähig.
Für die Investitionen sind rund 525.000 Euro eingeplant, wobei alleine für die Erneuerung der Wasserleitungen in der Haidelbacher Straße, Sandstraße und Rodelweg in Leinburg 345.000 Euro aufgerufen werden. Außerdem wird ein Ringschluss zur Verbesserung der Versorgungssicherheit bei Rohrbrüchen geschaffen. In Diepersdorf wird zudem eine Wasserleitung mit größerem Durchmesser in der Laufer Straße verlegt, was mit 180.000 Euro zu Buche schlägt. Ausschreibung und Vergabe dieser Projekte sollen im Frühjahr 2026 starten.
Das Pumpwerk in Pötzling erhält ebenfalls eine Auffrischung, hier sind Investitionen von knapp 200.000 Euro geplant. Neben der Ertüchtigung der Steuer- und Rohrtechnik wird auch eine PV-Anlage zur Stromversorgung des Pumpwerks errichtet. So wird gleichzeitig ein wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit unternommen.
Der Wasserzweckverband Moritzberggruppe stellt sicher, dass rund 2000 Haushalte in Leinburg und den angrenzenden Stadtteilen mit Trinkwasser versorgt werden. Das zeigt, wie wichtig diese Arbeit für die Region ist und welche Verantwortung die Verbände tragen. Man merkt, die Wasserversorgung ist nicht nur ein technisches Thema, sondern auch eine Herzensangelegenheit für viele Bürger.
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