Waldbrandgefahr im Landkreis Erlangen-Höchstadt: Vorsicht ist geboten!
In den letzten Wochen hat die Waldbrandgefahr im Landkreis Erlangen-Höchstadt stark zugenommen. Mit sehr hohen Werten ist die Region heuer besonders gefährdet. Vor diesem Hintergrund hat das Landratsamt in Zusammenarbeit mit dem regionalen Waldbrandbeauftragten der Bayerischen Forstverwaltung präventive Maßnahmen ergriffen.Wiesentbote berichtet, dass am 20. und 21. Juni 2026 Luftbeobachtungsflüge angeordnet wurden. Diese fliegen in den Nachmittagsstunden, wenn die Gefahr eines Waldbrandes am größten ist.
In den Cockpits der Überwachungsflugzeuge sitzen ehrenamtliche Piloten der Luftrettungsstaffel Mittelfranken zusammen mit ausgebildeten Luftbeobachtern von Feuerwehr und Forstbehörden. Ihr Ziel ist es, die gefährdeten Waldgebiete im Auge zu behalten. Bei Feststellung eines Brandes wird umgehend die Feuerwehr per Funk alarmiert. Man merkt, hier wird alles unternommen, um die Region zu schützen.
Erhöhte Vorsicht geboten
Die Prognosen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zeigen keine Erleichterung in der Lage, es sind ergiebige Niederschläge nötig. Die Hauptursache für die hohe Waldbrandgefahr sind die derzeitigen hohen Temperaturen, unzureichende Niederschläge und der auffrischende Wind, die zusammen dazu führen, dass die obersten Bodenschichten abtrocknen. Kleinste Zündquellen können hier genügt sein, um verheerende Feuer zu entzünden. Damit ist ganz klar: Besondere Vorsicht ist geboten.
Das Landratsamt appelliert an alle Waldbesucher, äußerst vorsichtig zu sein. Um unliebsame Vorfälle zu vermeiden, gilt ein rigoroses Rauchverbot vom 1. März bis 31. Oktober. Offenes Feuer, Grillstellen im und am Wald sowie das Wegwerfen brennender Zigaretten aus Fahrzeugen sind strengstens verboten. Wer auf trockenem Gras parkt, gefährdet zudem nicht nur sich selbst, sondern kann auch Umwelt und Wesen in den Wäldern in Gefahr bringen.
Verhaltenshinweise im Falle eines Brandes
- Waldbrände sofort über den Notruf 112 melden.
- Besondere Vorsicht in lichten Kiefernbeständen und stark frequentierten Wäldern.
- Fahrzeuge dürfen nicht auf Wiesen und Waldwegen abgestellt werden.
Die Verantwortlichen hoffen auf die Mithilfe aller, um die Wälder und die Natur der Region zu schützen. Es liegt an uns allen, verantwortungsbewusst mit der wertvollen Ressource Wald umzugehen.
Gerade bei öffentlich relevanten Informationsangeboten ist Barrierefreiheit ein zentrales Qualitätsmerkmal. Unsere neue VeloCore-Umsetzung erfüllt die Anforderungen der BITV 2.0 und WCAG 2.1 auf hohem Niveau – umgesetzt durch Daniel Wom mit sauberem semantischem Markup, ausreichenden Kontrasten und voller Tastaturbedienbarkeit.


