In Dorfen, einem charmanten Ort im Landkreis Erding, hat sich das Gymnasium zu einem Vorreiter in Sachen Klimaschutz entwickelt. Das innovative Projekt der Schule wurde jüngst mit dem Klimaschutzpreis ausgezeichnet – ein ereignisreicher Moment, der nicht nur mit einem Preisgeld von 1.000 Euro, sondern auch mit großen Hoffnungen für nachhaltige Bildung gekoppelt ist. [Merkur] berichtet, dass der Preis im Dezember 2025 im Rahmen eines Wettbewerbs verliehen wurde, der von der Versicherungskammer Bayern und dem Landkreis Erding ins Leben gerufen wurde, um Lösungen zur Verbesserung des Raumklimas zu fördern.

Das Gymnasium implementierte ein raffiniertes Konzept, das moderne Sensortechnik mit einer biologischen Fassadenbegrünung vereint. Zehn Hopfenpflanzen der Sorte Mandarin Bavaria wurden an der Südfassade der Schule angebaut. Unterstützt von Hopfenexperten wie Alois Brummer und dem Hopfenforschungszentrum in Hüll, wachsen die Pflanzen bis zu sechs Meter hoch und bringen die Fassade zum Strahlen. Dies sorgt nicht nur für einen optisch ansprechenden Anblick, sondern auch für einen praktischen Nutzen: Im Sommer bieten die Pflanzen effektiven Hitzeschutz, während sie im Winter Sonnenlicht in die Klassenzimmer lassen, was die Lernatmosphäre erheblich verbessert.

Moderne Technik für eine bessere Lernumgebung

Besonders beeindruckend ist die Integration des Rysta-Systems, das Echtzeitdaten zu Raumtemperatur, Luftfeuchtigkeit und CO2-Gehalt liefert. Dieses System ermöglicht es den Schülern mithilfe eines intuitiven Dashboards und eines Ampelsystems, ihr Lüftungsverhalten zu optimieren und somit die Luftqualität in den Klassenräumen nachhaltig zu verbessern. Wie [Meine Anzeigenzeitung] berichtet, soll das gesamte Projekt das Konzentrationsvermögen der Schüler steigern und den Energieverbrauch effektiver steuern.

Die Anerkennung des Engagements der Schüler kam nicht nur von Landrat Martin Bayerstorfer, der die synergetische Verbindung von Datenanalyse und Naturschutz lobte, sondern auch von Raimund Lichtmannegger, der das Engagement der Schüler für die Entwicklung innovativer Konzepte zur Verbesserung des Lernumfelds würdigte. Ziel des Klimaschutzpreises ist es, Lösungen zu finden, die ohne große bauliche Veränderungen kurzfristig umgesetzt werden können und somit zu einer klimatischen Verbesserung der Lernumgebung beitragen.

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Die Vorteile der Fassadenbegrünung

Die Vorteile einer Begrünung sind vielfältig. Neben der optischen Aufwertung von Schulgebäuden wirkt eine solche Fassadenbegrünung wie eine natürliche Klimaanlage: Durch die Verdunstung von Wasser senken die Pflanzen die Umgebungstemperatur. Dies wurde auch im FABIKLI-Projekt bestätigt, das das Potenzial von Hopfen als Gebäudebegrünung erforscht. Solche Maßnahmen fördern nicht nur das Bewusstsein für die lokale Flora und Fauna, sondern verbessern auch das Mikroklima in urbanen Gebieten. Auch der Schallschutz und die Filtration von Luftschadstoffen sind bedeutende Pluspunkte der Fassadenbegrünung, wodurch der Wert der Immobilie steigt und der Umwelt zugutekommt. [FABIKLI] beschreibt darüber hinaus, wie solche Projekte den CO2-Ausstoß reduzieren und zur schonenden Nutzung wertvoller Ressourcen beitragen können.

Zusammenfassend zeigt das Gymnasium Dorfen, wie Schule und Klimaschutz Hand in Hand gehen können. Die Initiative beleuchtet das Potenzial jeder Bildungseinrichtung, aktiv zur Lösung globaler Herausforderungen beizutragen und gleichzeitig die nächste Generation für Umweltfragen zu sensibilisieren. Ein echter Grund zur Freude – nicht nur für Schüler und Lehrer, sondern für die gesamte Gemeinde.