Erding im Wandel: Jugend, Politik und neue Perspektiven für die Zukunft
Heute ist der 11.07.2026, und in Erding stehen die Zeichen auf Veränderung. Der neue Vorstand des Kreisjugendrings (KJR) wurde vorgestellt, und das mit einem bunten Rahmen, der sowohl die Jugend als auch die Politik zusammenbrachte. Unter den Anwesenden waren auch einige politische Gäste, die dem Anlass eine gewisse Ernsthaftigkeit verliehen. Ein bewegender Moment war das Gedenken an die verstorbene Kreisrätin Ulla Dieckmann. Anstelle einer Schweigeminute erhob sich der Saal zu kollektivem Applaus – eine Geste, die den Respekt und die Wertschätzung für ihr Engagement für die Jugend unterstrich. Andrea Jarmurskewitz, die mit eloquenten Worten an Dieckmann erinnerte, rief die Anwesenden dazu auf, ihr Erbe fortzuführen.
Die Herausforderungen sind nicht zu übersehen. Geschäftsführerin Kristin Hüwel warnte eindringlich, dass viele Fördertöpfe leer sind. Das klingt zwar nicht gut, doch die Zahlen des KJR sprechen eine andere Sprache: In den letzten fünf Jahren stiegen die Haushaltsmittel von 142.000 auf 257.000 Euro. Für 2026 stehen immerhin rund 92.000 Euro an Fördermitteln zur Verfügung – ein Lichtblick in trüben Zeiten. Dennoch bleibt die Finanzierung von Projekten eine harte Nuss, die geknackt werden muss, um der Jugend weiterhin spannende, wertvolle und vor allem zugängliche Angebote zu machen.
Ein bunter Jahresbericht
Der Jahresbericht des KJR zeigt ein breites Spektrum an Aktivitäten, die die Jugendlichen in den letzten Monaten auf die Beine gestellt haben. Besonders hervorzuheben ist eine Deutschlandreise unter dem Motto „Kultur entdecken“, die von fünf Jugendlichen organisiert wurde. Auf ihrer Tour besuchten sie faszinierende Städte wie Erfurt, Lübeck, Hamburg, Leipzig und Weimar. Dort gab es nicht nur kulturelle Besuche – auch das gemeinsame Kochen und kreative Gruppenaufgaben sorgten für unvergessliche Erinnerungen. Das klingt einfach nach einem riesigen Abenteuer!
Doch damit nicht genug: Sabine Aschenbach wurde erneut zur Vorsitzenden gewählt, unterstützt von Andrea Jarmurskewitz und weiteren Beisitzern. Die neuen Kassenprüfer, Herbert Kollmannsberger und Chris Klaar, werden sicherlich dafür sorgen, dass der KJR auch in Zukunft finanziell auf soliden Füßen steht. Der Schwerpunkt des KJR bleibt auf der internationalen Jugendarbeit. Hier ist der KJR Teil der European Youth Work Agenda, was für alle Beteiligten eine spannende Perspektive eröffnet.
Die Zukunft im Blick
Ein besonders aufregendes Projekt steht bereits in den Startlöchern: ein geplanter Jugendaustausch mit der Südtiroler Gemeinde Laas. Dies richtet sich speziell an benachteiligte Jugendliche und zeigt, dass der KJR sich nicht nur um die „einfachen“ Fälle kümmert, sondern auch die Förderung von Chancengleichheit in den Fokus rückt. Das Engagement für die Jugend ist spürbar und wird von den Verantwortlichen mit viel Herzblut und Hingabe betrieben. Es ist wahrlich eine Herausforderung, die die Verantwortlichen aber mit Bravour annehmen.
Insgesamt wird klar, dass trotz der knappen Mittel die Leidenschaft und der Wille zur Förderung der Jugend ungebrochen sind. Die Gesichter der Jugendlichen strahlen, wenn sie über ihre Projekte sprechen. Das sind Momente, die zeigen, dass sich die Mühe lohnt, und das ist es, was zählt – für die Gemeinschaft und für die Zukunft der jungen Menschen hier in Erding.
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