Erding baut um: Gespräche vor dem Bauturbo als Schlüssel zur Baukultur
Heute ist der 20.07.2026 und in Erding tut sich was im Bereich Bauwesen! Der Planungs- und Bauausschuss der Stadt hat beschlossen, dass Bauwerber vor der Zustimmung zum sogenannten Bauturbo ein Gespräch mit der Verwaltung führen müssen. Das klingt erstmal nach Bürokratie, aber es könnte tatsächlich einem sinnvolleren Prozess dienen und Missverständnissen vorbeugen. Oberbürgermeister Max Gotz hat dies angestoßen, weil, ganz ehrlich, in der Kommunalpolitik oft zu wenig gehört wird, bevor Gesetze erlassen werden. Manchmal fragt man sich, ob die Stimme der Bürger wirklich Gehör findet.
Stadtjurist Andreas Erhard hat in der Sitzung klargestellt, dass der Bauturbo bestimmte Bauvorschriften ignorieren kann – vorausgesetzt, die Nachbarn haben nichts dagegen und die Gemeinde stimmt zu. Spannend, oder? Erhard hat auch darauf hingewiesen, dass es bei vielen Baugenehmigungen Unschärfen gibt, die mit der eigentlich angestrebten Verfahrensbeschleunigung nichts zu tun haben. Ein bisschen wie ein Flickenteppich, der nicht ganz passt. Umso wichtiger ist es, dass Bauwerber vor der Antragstellung ein Gespräch mit der Verwaltung führen, damit es später nicht zu unerfreulichen Überraschungen kommt.
Der Weg zur Baugenehmigung
Es ist ja nicht so, dass die Stadt einfach alles stehen und liegen lässt. Erhard betont, dass das Bauamt in der Regel innerhalb von drei Monaten über Anträge entscheidet – und oft sogar schneller. Das klingt doch nach einem zügigen Prozess, der für die Bauwilligen auf jeden Fall eine Erleichterung darstellen kann. Und wenn man dann innerhalb von zwei Wochen einen Beratungstermin erhält, wenn man eine konkrete Planung vorlegt, ist das fast schon ein Grund zum Feiern!
Hans Fehlberger von der FW hat die Arbeit des Bauamts gelobt und den Bauturbo als wichtig für den Münchner Wirtschaftsraum hervorgehoben. Da kommt ein bisschen Stolz auf die eigene Stadt durch! Gerhard Ippisch von den Grünen und Thomas Schreder haben auch ihre Stimmen erhoben und fordern eine öffentliche Bekanntmachung der Beratungsangebote. Immerhin kann es nicht schaden, wenn mehr Bauwerber von diesen Möglichkeiten erfahren. Manchmal sind die einfach nicht in der Lage, den Dschungel der Bürokratie zu durchdringen, oder?
Ein Blick in die Zukunft
Die Entwicklungen rund um den Bauturbo könnten weitreichende Folgen für den Immobilienmarkt in Erding haben. Wenn mehr Bauprojekte realisiert werden, könnte das die lokale Wirtschaft ankurbeln und Wohnraum schaffen. Und das ist ja schließlich ein Ziel, das alle angeht – besonders in Zeiten, in denen bezahlbarer Wohnraum immer knapper wird. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Maßnahmen auf die Baukultur und die Nachbarschaftsbeziehungen auswirken. Vielleicht wird ja der ein oder andere Nachbar zum Bauherrn oder die Bauherrin – ganz nach dem Motto: „Was der Nachbar kann, kann ich schon lange!“
In jedem Fall ist es spannend zu sehen, wie sich das alles entwickeln wird. Die Stadt Erding zeigt mit diesem Schritt, dass sie bereit ist, neue Wege zu gehen, auch wenn die Umsetzung manchmal einen Hauch von Herausforderung mit sich bringt. Man kann nur hoffen, dass die Gespräche mit der Verwaltung fruchtbar verlaufen und die Bauwerber die Unterstützung bekommen, die sie benötigen. Wer weiß, vielleicht erleben wir bald eine wahre Blütezeit des Bauens in unserer Stadt!
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