Heute ist der 20.04.2026 und wir werfen einen Blick auf die Entwicklung des VfB Eichstätt in dieser Saison der Regionalliga Bayern. Der Verein, der nach einer bemerkenswerten Rückkehr ins bayerische Oberhaus mit großer Euphorie in die neue Spielzeit gestartet ist, zeigt nun ein gemischtes Bild. In seiner Kolumne analysiert der Regionalliga-Experte und ehemalige Trainer des VfB Eichstätt, Markus Mattes (50), die Situation des Teams nach der Winterpause.
Bis zur Winterpause spielte der VfB Eichstätt stark und überzeugte mit einer soliden Punktebilanz von 1,88 Zählern pro Spiel. Doch im Februar kam es zu einem unerwarteten Bruch in der sportlichen Führung, der sich negativ auf die Leistung der Mannschaft auswirkte. Nach dem Abgang von Dominik Betz, der ein stabiles Fundament hinterließ, sank der Punkteschnitt auf nur noch 1,0 Punkte pro Spiel. Diese Entwicklung mindert den Glanz des Aufsteigers und lässt die Mannschaft die Leidenschaft vermissen, die sie in der Hinrunde so stark auszeichnete.
Klassenerhalt gesichert
Die Situation hat sich jedoch stabilisiert: Der Klassenerhalt in der Regionalliga Bayern ist seit diesem Wochenende rechnerisch gesichert. Vor der Saison war das Ziel, den Klassenerhalt zu erreichen, und dieses Ziel wurde bereits Mitte April erreicht. Die Verantwortlichen und die Mannschaft werden für ihre starke Saison gelobt, unabhängig von der erwarteten Endplatzierung zwischen Rang fünf und elf. Trotz der Herausforderungen, insbesondere dem Verlust von zwei Schlüsselspielern, Felix Junghan und Kevin Mutove, und der Tatsache, dass diese nicht adäquat ersetzt werden konnten, zeigt das Team eine bemerkenswerte Resilienz.
Die Rückkehr zur Stabilität könnte für die Zukunft des Vereins entscheidend sein. Der VfB Eichstätt hat in dieser Saison bewiesen, dass er sich in der Regionalliga behaupten kann. Der Blick richtet sich nun auf die kommende Saison, in der die Verantwortlichen gezielt an einer Verstärkung des Kaders arbeiten sollten, um die Leidenschaft und den Kampfgeist zurückzubringen, die in der Hinrunde so auffällig waren.