Brütende Hitze hält Bayern fest im Griff. Temperaturen über 30 Grad sind der Normalzustand, und der Deutsche Wetterdienst (DWD) schlägt Alarm. Ab dem Nachmittag des 28. Juni könnten kräftige Gewitter über das Land ziehen. Laut Merkur werden die Höchsttemperaturen in Nordbayern zwischen 35 und 40 Grad und in Südbayern zwischen 32 und 39 Grad erwartet. Obwohl die Hitzetage ungemütlich sind, könnte der Allzeit-Rekord von 40,8 Grad, der am 27. Juni in Kitzingen gemessen wurde, bestehen bleiben. Die zweitwärmste Region Kahl am Main verzeichnete 40,7 Grad.

Die markerhaften Temperaturen fordern ihren Tribut. Wie auch wetter.com berichtet, wird in vielen Teilen Deutschlands sogar mit Temperaturen von bis zu 42 Grad gerechnet. Die Nacht bringt tropische Verhältnisse, die den Schlaf rauben, besonders im Süden und Osten des Landes. Ab Sonntag drohen dann schwere Unwetter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen, und auch die Verkehrssituation zeigt sich angespannt, wie eine Vielzahl an Hitzeschäden an den Autobahnen zeigt.

Drohen Gewitter?

Ja, die Gewittergefahr steigt! Der DWD erwartet ab Mittag gewaltige Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 110 km/h. Erste Warnungen sind bereits für die Kreise Bad Kissingen, Main-Spessart, Oberallgäu und Kempten ausgesprochen worden. Darüber hinaus hat auch der Süden des Landkreises Garmisch-Partenkirchen Grund zur Vorsicht. Die Prognosen deuten darauf hin, dass bis zu 30 Liter Regen pro Quadratmeter fallen könnten, was für viele Gebiete riskant ist.

Der Aufruhr wird kommenden Montag nicht enden, wenn dichte Wolken, verbreiteter Regen und örtlich kräftige Gewitter die Bedingungen in Bayern weiter verschlechtern. Die Temperaturen werden auf 26 bis 32 Grad in Südbayern und 26 bis 31 Grad in Nordbayern abfallen. Am Dienstag könnte es erfrischend werden, aber nur vorübergehend: Erneute Schauer und Gewitter sind ab Mittag angekündigt.

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Ein Blick auf die ganze Lage

Die Hitzewelle hat nicht nur in Bayern Spuren hinterlassen. In Deutschland wurden in insgesamt 13 Bundesländern neue Temperaturrekorde aufgestellt. Wie wetter.com berichtet, brach der Rekord im sachsen-anhaltinischen Möckern-Drewitz mit 41,5 Grad am 27. Juni. Die Auswirkungen sind auch auf den Verkehr spürbar: Notwendige Reisen sollten vermieden werden, und ein Zusammenbruch der Transportinfrastruktur zeigt sich bereits.

Die Gesundheitswarnungen nehmen zu, mit einem besorgniserregenden Anstieg der Notrufe wegen hitzebedingter Kreislaufprobleme. Dass es in manchen Regionen zu ernsthaften Zwischenfällen kam, zeigt die gestrigen Vorfälle in Krefeld, wo mehrere Senioren in einem Altenheim ohnmächtig wurden. In der Brandbekämpfung gab es Einsätze gegen brennende Getreidefelder, deren Fläche rapide zunimmt.

In einer Zeit, wo wir uns mehr denn je um unsere Gesundheit und Sicherheit kümmern müssen, können diese Gewitter sowohl Fluch als auch Segen sein. Ein Sommer voller unerwarteter Wendungen für Bayern steht uns bevor – und wir halten die Augen offen!

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