Heute, am 7. Juli 2026, gibt es in Eichstätt einen Grund zum Feiern! Papst Leo XIV. hat Christian Würtz (55) zum neuen Bischof des Bistums Eichstätt ernannt. Die Bekanntgabe kam an einem besonderen Tag, nämlich dem Hochfest des heiligen Willibald, dem Gründer des Bistums. Eine symbolische Wahl, die die Tradition und die Wurzeln der Region unterstreicht. Die Nachricht wurde sowohl vom Vatikan als auch von den Bistümern gleichzeitig verkündet. Es ist ein Zeichen der Hoffnung und des Neuanfangs, insbesondere nach der langen Sedisvakanz, die nach dem Rücktritt von Gregor Maria Hanke begann.

Gregor Maria Hanke hatte 19 Jahre lang das Bistum geleitet, bevor er am 8. Juni 2025 vorzeitig zurücktrat. Sein Rücktritt war nicht ganz einfach, geprägt von einem inneren Prozess und einer Finanzaffäre, die das Bistum in ein schwieriges Licht stellte. In der Folge übernahm Dompropst Alfred Rottler als Diözesanadministrator die Leitung des Bistums und sorgte dafür, dass die Geschäfte weiterliefen. Nun, nach fast einem Jahr ohne Bischof, bringt Christian Würtz frischen Wind in die Diözese.

Ein neuer Bischof mit einer bunten Geschichte

Christian Würtz wird als der 83. Bischof von Eichstätt in die Geschichte eingehen. Geboren wurde er 1971 in Karlsruhe, wo er nicht nur die Straßen, sondern auch die Herzen der Menschen eroberte. Sein Weg zur Priesterschaft begann mit einem Studium der Rechtswissenschaften und Theologie, das er 2002 mit einer Promotion in Rechtswissenschaften und später auch 2011 in Theologie krönte. 2006 schließlich wurde er zum Priester geweiht. Zuvor war er Vikar in Gammertingen, wo er seine ersten Schritte im kirchlichen Dienst machte.

Seine Karriere nahm Fahrt auf, als er 2019 von Papst Franziskus zum Weihbischof in der Erzdiözese Freiburg ernannt wurde. In Freiburg war er nicht nur Regens des Priesterseminars Collegium Borromaeum, sondern auch Bischofsvikar für Hochschulen. Ein echtes Multitalent! Sein Wahlspruch, „Adveniat regnum tuum“ – „Dein Reich komme“, sagt viel über seine Vision für die Kirche aus. Ehrenamtlich war er auch als Aufsichtsratsvorsitzender des Stadtcaritasverbands Freiburg tätig. Ein Mann, der sich nicht scheut, anzupacken.

VeloCore Medium

Die Herausforderungen des Bistums

Das Bistum Eichstätt erstreckt sich über etwa 6.025 Quadratkilometer und hat mehr als eine Million Einwohner, darunter 334.517 Katholiken (Stand: März 2026). Es ist in acht Dekanate und 74 Pastoralräume mit insgesamt 253 Pfarreien unterteilt. Eine gewaltige Aufgabe wartet also auf Würtz. Es wird spannend zu sehen, wie er die Geschäfte leiten und die Menschen zusammenbringen wird. Der Vorgänger Hanke hinterlässt nicht nur einen sitzenden Stuhl, sondern auch einige Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Der Rückhalt in der Gemeinde ist jedoch vorhanden, und die Menschen sind gespannt, wie sich alles entwickeln wird.

Der Prozess zur Ernennung von Christian Würtz war geprägt von einer Vorschlagsliste, die das Eichstätter Domkapitel erstellte. Laut dem Bayerischen Konkordat von 1924 hat der Heilige Stuhl die „volle Freiheit“ bei Bischofsbeschlüssen. Und so kam es, dass Papst Leo XIV. nach reiflicher Überlegung und in Absprache mit den Bistümern seine Entscheidung traf. Ein beachtlicher Schritt für die Kirche in Bayern!

Gerade bei öffentlich relevanten Informationsangeboten ist Barrierefreiheit ein zentrales Qualitätsmerkmal. Unsere neue VeloCore-Umsetzung erfüllt die Anforderungen der BITV 2.0 und WCAG 2.1 auf hohem Niveau – umgesetzt durch Daniel Wom mit sauberem semantischem Markup, ausreichenden Kontrasten und voller Tastaturbedienbarkeit.