Poing, ein aufstrebendes Juwel im Landkreis Ebersberg, zeigt sich in den letzten Jahren als lebendige Gemeinde mit einem rasanten Wachstum. Mit über 17.000 Einwohnern zum 31. Dezember 2025 hat sich die Bevölkerung dank eines neuen Neubaugebiets im Lerchenwinkel um zusätzliche 2.000 Menschen erweitert. Die Zahlen sprechen für sich: Im Jahr 2025 gab es 1993 Zuzüge und erfreulicherweise auch zwei Hausgeburten. Der Ort entwickelt sich prächtig und zieht immer mehr Familien an, die die Vorzüge der Gemeinde zu schätzen wissen.

Die Altersstruktur ist vielfältig: Von 581 Kindern bis 3 Jahre bis zu 11.108 Personen zwischen 19 und 65 Jahren ist für jede Generation etwas geboten. Als Teil der bayerischen Lebensqualität bietet Poing nicht nur eine hohe Geburtenrate von 130 im Jahr 2025, sondern auch eine gesunde Balance zwischen Leben und Sterben mit 111 Sterbefällen im gleichen Zeitraum. Diese Entwicklung führt zu einer bunten Mischung aus jungen Familien, Singles und älteren Menschen, die das Dorfleben bereichern.

Veranstaltungen und Gemeinschaftsleben

Das Gemeinschaftsleben in Poing ist aktiv und vielfältig. Ein Höhepunkt im Jahr 2026 wird die Bürgerversammlung am 28. April, die um 19 Uhr in der Aula der Anni-Pickert-Schule stattfinden wird. Hier haben die Bürger die Möglichkeit, ihre Anliegen zu äußern und sich über zukünftige Entwicklungen zu informieren. Zudem gab es im Jahr 2025 zahlreiche Veranstaltungen, darunter das traditionelle Poinger Volksfest, das am 11. Juli begann und mit einem Umzug die Gemeinschaft zusammenbrachte. Auch der Neujahrsempfang 2026, der mit Grußworten von Bürgermeister Thomas Stark und den Pfarrern Jasper Gülden und Michael Simonsen stattfand, unterstrich die Verbundenheit der Bürger.

Besonders erfreulich ist die Verleihung der Bürgermedaillen 2026 an Franziska Langlechner, Sieglinde Pehl, Robert Gaipl und Helmut Sloim, die sich um die Gemeinde verdient gemacht haben. Zudem wurde Albert Hingerl, der ehemalige Altbürgermeister von Poing, mit der Willy-Brandt-Medaille geehrt, eine Auszeichnung, die am 22. Februar 2026 verliehen wurde. Solche Ehrungen fördern das Gemeinschaftsgefühl und zeigen den Wert des ehrenamtlichen Engagements in der Gemeinde.

Infrastruktur und Entwicklung

Die Infrastruktur wird kontinuierlich verbessert, was sich in der Eröffnung des neuen Schulschwimmbads und der Schulmensa widerspiegelt. Ein neuer Inklusionssandkasten für den Spielplatz am Marktplatz, gefördert durch einen Spendenscheck über 3.500 Euro, zeigt, wie wichtig Inklusion in Poing ist. Der Scheck wurde am 12. Februar 2026 von Dr. Reinhard Pfeiffer und Sevil Özlük an Bürgermeister Thomas Stark übergeben.

Ein weiterer Fortschritt ist die Erweiterung der Solaranlage von Canon in Poing auf beeindruckende 6.588 Solarmodule, die einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. Auch die Eröffnung des Kreisverkehrs an der Plieninger Straße am 17. Oktober hat die Verkehrssituation in der Gemeinde verbessert. Die Zahl der Verkehrsverstöße, die im Jahr 2025 insgesamt 844 betrugen, zeigt, dass es hier noch Optimierungspotenzial gibt, auch wenn die meisten Verstöße mit einem Bußgeld von 10 Euro geahndet wurden.

Poings Entwicklung ist ein Beispiel für modernes, bayerisches Leben, das Tradition und Fortschritt miteinander verbindet. Die Gemeinde zeigt, dass sie bereit ist, sich den Herausforderungen der Zukunft zu stellen und gleichzeitig das Miteinander der Bürger zu fördern. Für weitere Informationen über das Geschehen in Poing und aktuelle Berichte, werfen Sie einen Blick auf Poing-LokalTV.