Heute ist der 27.06.2026 und die Fußballwelt im Münchner Raum steht Kopf! In einer mutigen Reform hat der Bayerische Fußballverband (BFV) entschieden, dass in der Saison 2026/27 alle 40 Mannschaften der drei Kreisligen in einer großen Gruppe spielen werden. Das bedeutet 24 spannende Spieltage – allerdings ohne die gewohnte Hin- und Rückrunde. Ein gewagter Schritt, der die Gemüter erhitzt und die Vorfreude auf die kommende Saison steigen lässt.

Der Hintergrund dieser Entscheidung ist nicht ganz ohne: In den letzten Jahren gab es immer wieder Klagen über die Ungleichbehandlung der Kreise im Bezirk Oberbayern. Während der Kreis München gleich drei Direktaufsteiger in die Bezirksliga stellen konnte, mussten die anderen Kreise wie Inn/Salzach, Zugspitze und Donau/Isar mit nur zwei Kreisligen auskommen, obwohl die Anzahl an Vereinen und Mannschaften ähnlich war. Historisch bedingt, ja – aber das war den anderen Kreisen ein Dorn im Auge! Und so kam es zu dieser Reform, die den Weg für eine gerechtere Verteilung der Aufstiegsplätze ebnen soll.

Die neue Struktur und ihre Auswirkungen

Jetzt stehen alle 40 Teams also gemeinsam in einem Topf. Die Platzierungen der letzten drei Jahre bestimmen, in welchen Lostopf die Vereine für die Paarungen landen. Das bedeutet, dass die ersten drei der Schlusstabelle aufsteigen, während Plätze vier bis sieben in die Aufstiegsrelegation müssen. Spannend wird’s auch für die unteren Ränge: Die letzten drei Teams müssen in die Kreisklasse absteigen, während die Ränge 22 bis 31 um den Verbleib in der Kreisliga kämpfen. Ein echtes Überlebensspiel!

Die fünf Vereine aus dem Landkreis Ebersberg, darunter der SC Baldham-Vaterstetten und der TSV Oberpframmern, zeigen sich optimistisch angesichts dieser Veränderungen. „Wir freuen uns auf eine spannende Saison mit für uns ungewohnten Gegnern“, sagt Spielertrainer Stefan Lechner. Walter Geck, Abteilungsleiter des SC Baldham-Vaterstetten, sieht sogar einen gewissen Reiz in den neuen Begegnungen. „Da gibt’s frischen Wind im Kreisliga-Kosmos!“, könnte man fast sagen.

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Ein Blick in die Zukunft

Ab der Saison 2027/28 wird es dann noch interessanter: Zwei Kreisligen mit jeweils 15 Vereinen sollen im Münchner Raum gebildet werden. Das verspricht ein intensives und packendes Fußballjahr, das die Fans in die Stadien locken wird. Die anderen Kreise, die jahrelang die Ungleichheit kritisierten, könnten endlich aufatmen – das Ziel der Reform wird es sein, Chancengleichheit herzustellen.

Die Reform, die bereits 2021 beschlossen wurde, hat also endlich Fahrt aufgenommen. Der Verband drängt auf eine schnellere Umsetzung, und die Vorfreude auf die neue Saison könnte kaum größer sein. In einer Zeit, in der der Amateurfußball oft unter dem Radar bleibt, könnte diese Maßnahme die Aufmerksamkeit auf die lokalen Ligen lenken und die Begeisterung für den Sport neu entfachen. Und ganz ehrlich – wer freut sich nicht auf ein paar spannende Matches, neue Rivalitäten und vielleicht auch die ein oder andere Überraschung?

In diesem Sinne: Auf eine aufregende Saison 2026/27! Die Tribünen werden beben, die Spieler werden kämpfen und die Fans – oh, die werden jubeln!

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