Entdeckungsreise durch Ökosysteme: Studierende der TUM erforschen Klima, Wasser und Wald in Moosburg
Heute ist der 11.07.2026, und in Ebersberg gibt es Neuigkeiten! Studierende der Technischen Universität München (TUM) haben sich auf eine spannende Exkursion nach Moosburg begeben. Unter der Leitung von Professorin Annette Menzel, die für Ökoklimatologie steht, und Reinhard Menzel, dem Leiter des AELF Ebersberg-Erding, erkundeten sie, wie Wald und Wasser das Klima beeinflussen. Bei strahlendem Sonnenschein radelten sie von Station zu Station und tauchten tief in die Materie ein. Es war nicht nur eine Fahrradtour, sondern eine wahre Entdeckungsreise durch die Landschaft und die Geheimnisse unseres Ökosystems.
Die Themen, die sie auf ihrer Reise behandelten, waren so vielfältig wie die Stationen selbst: Stadtklima, Wasserkraftnutzung, Hochwasserschutz, Landnutzung, Biodiversität, Forstwirtschaft und Abwassermanagement – allesamt wichtige Aspekte, die unser tägliches Leben betreffen. Sie besuchten den Amperüberleitungskanal, Pegel- und Grundwassermessstellen sowie den Werkkanal und den Mittleren Isarkanal. Vor Ort erklärten Experten, wie diese Anlagen für den Hochwasserschutz, die Wasserversorgung und das Gewässermanagement von Bedeutung sind. Da wurde einem schnell klar, wie wichtig diese Infrastruktur für unsere Umwelt ist!
Einblicke in die Energiegewinnung
Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch im Wasserkraftwerk, wo die Studierenden hautnah erleben konnten, wie Energie aus Wasser gewonnen wird. Und auch die Kläranlage Moosburg stand auf dem Programm, die einen wichtigen Einblick in das Abwassermanagement bot. Reinhard Menzel erläuterte die Funktionen des Isarauwaldes und machte deutlich, wie bedeutend dieser für den Klima-, Immissions- und Hochwasserschutz ist. Zudem wird der Wald als wichtiger Holzlieferant geschätzt.
Wusstet ihr, dass im Rahmen des Grünen Netzes 2.400 Hektar Naturwald ausgewiesen wurden, um die Biodiversität zu stärken? Das ist eine tolle Nachricht für alle Naturfreunde! Sophie Feiertag demonstrierte außerdem mit einem Feuchtkugel-Globalthermometer und einer Infrarot-Drohne, wie kühlend der Auwald wirkt. Hitzestress auf offenen Flächen oder in geschädigten Wäldern wurde als ernstes Risiko für die menschliche Gesundheit identifiziert. Diese Erkenntnisse verdeutlichen eindrücklich, wie eng Wasserwirtschaft, Forstwirtschaft und Klimaanpassung miteinander verknüpft sind.
Die Rolle der Natur in der Klimaanpassung
Doch das ist noch nicht alles! Die Exkursion spiegelt auch den Trend zu naturbasierten Lösungen wider, die zunehmend an Bedeutung gewinnen. Zum Beispiel die Moorrenaturierung: Durch die Wiedervernässung trockengelegter Moore wird nicht nur der CO2-Ausstoß reduziert, sondern auch die Biodiversität gefördert. Diese Maßnahme könnte man fast als versteckten Schatz der Natur betrachten – sie ist eine einfache, aber effektive Möglichkeit, unsere Umwelt zu schützen.
Ebenso wichtig ist die Wiederbewaldung. Wälder sind nicht nur wunderbare Rückzugsorte für zahlreiche Tierarten, sie fungieren auch als effektive Kohlenstoffspeicher. Man stelle sich nur den Amazonas-Regenwald vor – ein wahres Paradies für die Biodiversität! Aber damit wir nicht in Monokulturen enden, sollten wir darauf achten, dass Aufforstungsprojekte die Artenvielfalt tatsächlich erhöhen. Technische Ansätze wie BECCS und Pflanzenkohle zählen nicht dazu und sind eher kritisch zu betrachten.
Und wie steht es um unsere Böden? Sie speichern mehr Kohlenstoff als Vegetation und Atmosphäre zusammen! Eine klimafreundliche Bodennutzung kann nicht nur Treibhausgasemissionen binden, sondern auch die Wasserqualität verbessern. Wenn wir Bäume in landwirtschaftliche Flächen integrieren, wie in der Agroforstwirtschaft, schaffen wir zusätzliche Lebensräume und tragen zur Verbesserung des Klimas bei.
Die Exkursion der TUM-Studierenden zeigt, wie wichtig und vielfältig die Ansätze zum Klimaschutz sind. Wir alle sollten uns der Bedeutung unserer Umwelt bewusst sein und aktiv an ihrer Erhaltung mitarbeiten. Denn letztendlich geht es um unsere Gesundheit, unsere Lebensqualität und die Zukunft unseres Planeten. Packen wir es an!
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