Ehrung für ein Lebenswerk: Franz Langlechner erhält den Bürgerring von Poing
Am vergangenen Freitag wurde in der Aula der Grundschule Karl-Sittler-Straße ein ganz besonderer Moment gefeiert: Franz Langlechner, der ehemalige Zweite Bürgermeister von Poing, erhielt den Bürgerring der Gemeinde. Ein Moment, der nicht nur für ihn, sondern auch für die ganze Gemeinde von Bedeutung ist. Man könnte sagen, es war ein Fest der Dankbarkeit und des Respekts – über 120 Gäste kamen zusammen, um diesem besonderen Anlass beizuwohnen. Und das ist nicht einfach nur ein Preis. Es ist eine Auszeichnung für Menschen, die sich um das Wohl der Bürger verdient gemacht haben – und das hat Langlechner definitiv. Nach 40 Jahren im Gemeinderat, länger als jeder andere in der Geschichte Poings, ist diese Ehrung mehr als verdient.
Bürgermeister Thomas Stark hob in seiner Rede hervor, wie wichtig Langlechners Einfluss auf die Gemeinde war, insbesondere bei der Planung der Neubaugebiete am Bergfeld. Auch Altbürgermeister Albert Hingerl und Christa Stewens ließen es sich nicht nehmen, ein paar Worte zu Ehren des Geehrten zu verlieren. Langlechner war nicht nur 20 Jahre lang Stellvertreter von Hingerl, sondern war auch maßgeblich an bedeutenden Projekten wie dem Neubaugebiet am Bergfeld, der Dreifachturnhalle, dem Seniorenzentrum und der Realschule beteiligt. Auch nach seiner aktiven politischen Laufbahn bleibt er der Gemeinde treu: Er leitet die Fahrradgruppe des Seniorenbeirats und engagiert sich im Seniorenzentrum.
Ein Fest der Gemeinschaft
Die Atmosphäre während der Verleihung war nahezu magisch. Die Aula war festlich geschmückt, und als Langlechners Enkelkinder zum Abschluss des Festakts auftraten und verschiedene Instrumente spielten, war das der emotionale Höhepunkt der Veranstaltung. Ein Auftritt, der die Herzen der Anwesenden berührte und die familiäre Verbundenheit der Langlechners unter Beweis stellte.
Aber nicht nur Langlechner selbst wurde gefeiert. Es war auch eine Gelegenheit, einen Blick auf die Veränderungen im Gemeinderat zu werfen. Bei der konstituierenden Sitzung am 21. Mai 2020 wurden neue Mitglieder vereidigt, und die Zusammenarbeit im neuen Gremium wurde betont. Franz Langlechner, der auch als Seniorensprecher fungiert, stellte die Notwendigkeit der Zusammenarbeit in den Vordergrund. Schließlich müssen die angestoßenen Projekte weitergeführt werden – von Mobilitäts- und Jugendkonzepten bis hin zu einem Hilfspaket für die Vereine.
Ein Blick in die Zukunft
Es bleibt spannend, wie sich die Gemeinde Poing weiterentwickeln wird. Mit einem engagierten Team im Gemeinderat, zu dem auch Reinhard Tonollo als Zweiter Bürgermeister gehört, stehen die Zeichen gut. Und während Bürgermeister Stark bereits Pläne schmiedet, die Finanz- und Haushaltsplanung zu überarbeiten, wird die Gemeinde weiterhin von der Erfahrung und dem Engagement ihrer langjährigen Mitglieder profitieren. Die Herausforderungen sind groß, aber mit Menschen wie Franz Langlechner an ihrer Seite, die ihr Herzblut in die Gemeinde stecken, kann Poing optimistisch in die Zukunft blicken.
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