Heute ist der 25. Mai 2026, und die Fans des TSV Ebersberg können sich zurücklehnen und auf einen grandiosen Fußballabend zurückblicken! Im heimischen Stadion gelang es der Mannschaft, den SV Polling mit einem eindrucksvollen 5:2 zu überrollen und somit die zweite Runde der Bezirksliga-Relegation zu erreichen. Trainer Michael Hieber, der nach dem Spiel mit einem breiten Grinsen auf dem Platz stand, bezeichnete das Weiterkommen als „Halbzeit“. Er weiß, dass die Reise noch lange nicht zu Ende ist und dass das nächste Spiel mit der gleichen Leidenschaft angegangen werden muss.

Bereits nach 18 Minuten war die Partie quasi entschieden. Moritz Eglseder eröffnete das Torfeuerwerk mit einem sensationellen Weitschuss, der die Fans jubeln ließ. Lusilawo Kisungu legte nach und verwertete einen Rückpass zum 2:0, und dann war es Timo Schaller, der mit einem verwandelten Strafstoß auf 3:0 erhöhte – nach einem Foul an Eglseder, versteht sich. Doch die Freude der Ebersberger wurde kurzzeitig getrübt, als Julian Jäcker in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit den 1:3-Anschlusstreffer erzielte. Ein Abspielfehler von Torhüter Lukas Schmidmaier, der in diesem Moment unglücklich agierte, brachte Polling zurück ins Spiel.

Ein Spiel voller Höhen und Tiefen

Die zweite Halbzeit zeigte, dass der SV Polling noch nicht aufgeben wollte. Benedikt Veicht erzielte den 2:3-Anschlusstreffer, was Ebersberg kurz ins Wanken brachte. Die Anspannung im Stadion war spürbar, aber dann kam Simon Wiener ins Spiel! Mit einem Kopfball stellte er den alten Abstand von 4:2 wieder her, und Maximilian Volk setzte den Schlusspunkt mit dem 5:2. Ein Wechselbad der Gefühle für die Ebersberger, die sich nun auf das nächste Duell vorbereiten müssen.

Und da wartet auch schon der nächste Gegner: der SVA Palzing. Die Palzinger müssen am Samstag um 15 Uhr im Rückspiel gegen den SV Ohlstadt ran. Das Hinspiel endete mit einem dramatischen 4:4 – Palzing lag sogar 0:3 hinten, kämpfte sich jedoch zurück und führte zwischenzeitlich 4:3, nur um in der letzten Minute den Ausgleich hinnehmen zu müssen. Trainer Enes Mehmedovic ist sich sicher, dass seine Mannschaft aus der ersten Halbzeit gelernt hat und erwartet eine konzentrierte Leistung. Es wird spannend, ob die Rückkehrer Mathias Reinbacher, Marzuk Shaban und Philipp Götz einen Unterschied machen können.

Hintergründe zur Relegation

Palzing beendete die Saison in der Nordstaffel mit 32 Punkten und einem Torverhältnis von 50:59, was nicht ausreichte, um die Klasse direkt zu halten. Der Druck, jetzt zu gewinnen, ist enorm, denn der Verlierer des Rückspiels beendet die Saison. Ohlstadt wird versuchen, ihre körperliche Präsenz und die Stärke bei Standards erneut auszuspielen, die sie bereits im Hinspiel unter Beweis gestellt haben. Maximilian Schwinghammer und Klaus Zach sind dabei die Schlüsselspieler. Die Fans von Palzing rechnen mit einer großen Kulisse, die ihre Mannschaft unterstützen wird – und das wird nötig sein, um im Relegationskampf zu bestehen!