Heute ist der 19. Mai 2026, und in Ebersberg gibt es einiges zu berichten! Die erste Kreistagssitzung der neuen Wahlperiode hat stattgefunden, und mit ihr wurden 30 neue Kreistagsmitglieder vereidigt. Das ist ja mal ein frischer Wind! Fast die Hälfte des Gremiums ist neu besetzt, und man kann sich vorstellen, dass da die eine oder andere spannende Diskussion auf uns zukommt.
Die AfD-Fraktion hat in dieser Sitzung versucht, ihren Kandidaten Harald Süpfle als zusätzlichen Stellvertreter durchzusetzen. Doch der Antrag wurde abgelehnt, was bedeutet, dass wir weiterhin vier Stellvertreter haben werden. Dazu zählen Magdalena Föstl von der CSU aus Markt Schwaben, Ottilie Eberl von den Grünen aus Grafing, Bianca Poschenrieder von der SPD aus Vaterstetten und Ludwig Maurer von den Freien Wählern aus Hohenlinden. Walter Brilmayer, der Altbürgermeister, bleibt mit 56:4 Stimmen Erster Stellvertreter des Landrats – ein klares Votum für Kontinuität.
Neue Wege der Zusammenarbeit
Interessant ist auch die Regelung, dass künftig bis zu 20 der 60 Gremiumsmitglieder an Kreistagssitzungen per Videoschalte teilnehmen können. In Zeiten von Digitalisierung und Homeoffice scheint das ein Schritt in die richtige Richtung zu sein! Landrat Robert Niedergesäß hat versprochen, ein „Landratsamt der offenen Tür“ zu schaffen. Das klingt nach einem Ansatz, der die Bürgernähe fördert. Man kann nur hoffen, dass dies auch in der Praxis so umgesetzt wird.
Auf der anderen Seite gab es auch kritische Stimmen. Die Grünen hatten einen Antrag zur Übertragung der Kreis-Rechnungsprüfung an die stärkste Oppositionspartei gestellt, der jedoch abgelehnt wurde. Günter Scherzl von den Freien Wählern wird nun Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses. Das könnte für einige Diskussionen sorgen, denn wie wir wissen, sind Finanzfragen immer ein heißes Eisen.
Ein Zeichen setzen
Und als ob das nicht genug wäre, gab es vor dem Landratsamt eine kleine Protestaktion. 20 Vertreterinnen von „Omas gegen Rechts“ haben mit Gstanzln auf den Einfluss der AfD hingewiesen. Ein kreativer Weg, um auf die eigene Position aufmerksam zu machen! Das zeigt auch, dass in Ebersberg nicht nur die Politik, sondern auch die Zivilgesellschaft aktiv ist. Es bleibt spannend, wie sich die politischen Kräfte in den kommenden Monaten entwickeln werden.
Insgesamt war die Sitzung ein bunter Mix aus frischen Gesichtern, alten Bekannten und neuen Ansätzen. Wer weiß, vielleicht wird Ebersberg in dieser Wahlperiode noch für die eine oder andere Überraschung gut sein.