Heute ist der 25.07.2026 und in Donau-Ries wird über die Zukunft der Kliniken diskutiert. Die gesundheitspolitische Situation in Deutschland – das ist ein heißes Thema. Zu teuer, zu viele Kliniken, die teilweise einfach nicht rentabel sind. Das hat auch die bayerische Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) auf dem Schirm. Sie schließt mögliche Schließungen von Einrichtungen nicht aus, während die Debatte um die Krankenhausreform an Fahrt gewinnt.

Doch während die Ministerin mit Skepsis auf die Lage schaut, gibt es auch Stimmen, die Entwarnung geben. Jürgen Busse, der Vorstandsvorsitzende des Gemeinsamen Kommunalunternehmens (gKU), sieht die drei Kliniken in Donauwörth, Nördlingen und Oettingen nicht in Gefahr. Das macht Hoffnung! Das primäre Ziel der Reform ist klar: mehr Effizienz und weniger Kosten in den deutschen Kliniken. Das Ganze soll durch eine Einteilung der Kliniken in „Leistungsgruppen“ geschehen, wobei der Bund spezielle Leistungen honoriert und nicht mehr die klassischen Fallpauschalen.

Neue Strukturen und Spezialisierungen

Das klingt alles ziemlich kompliziert, aber die Idee dahinter ist, dass Kliniken sich spezialisieren sollen. Nicht spezialisierte Häuser können künftig nur die Basis-Grundversorgung anbieten. Hier hat der gKU bereits Fortschritte gemacht: In Donauwörth wird die Allgemein- und Viszeralchirurgie gestärkt, in Nördlingen geht es um Kardiologie und Oettingen kümmert sich um die therapeutische Unterstützung älterer Menschen. Da wird ordentlich rangeklotzt, um die Patienten bestmöglich zu versorgen!

Zusätzlich gibt es Pläne, die Onkologie in Donauwörth auszubauen. Und das ist noch nicht alles: Die Einstellung und Weiterbildung von Ärzten sowie der Ausbau einer Mammografie-Einheit sind ebenfalls auf der Agenda. Das hat auch Ministerin Gerlach zur Kenntnis genommen. Sie lobte die Strukturen der drei Kreiskliniken und äußerte keinen akuten Handlungsbedarf. Das klingt nach einer stabilen Basis!

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Die Zahlen sprechen für sich

Die Auslastung der 554 Betten ist erfreulich – 300 Fälle mehr im ersten Halbjahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr! Die Patienten kommen sogar vermehrt aus dem Raum Augsburg-Nord und Württemberg nach Donauwörth und Nördlingen. Das zeigt, dass die Kliniken auch überregional an Bedeutung gewinnen. Und für die ambulanten Tagesfälle? Da betreuen die Kliniken die Patienten tagsüber und schicken sie über Nacht nach Hause. Im ersten Halbjahr gab es 600 ambulante Tagesfälle. Das ist ein ganz schönes Stück Arbeit!

Doch auch wenn es gut aussieht, sind strategische Weichenstellungen notwendig. Die Kürzungen des Bundes machen es erforderlich, dass man sich gut aufstellt. Personalkürzungen sind nicht geplant. Das gKU hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, das vorhandene Personal zu halten und in bestimmten Bereichen Fachkräfte einzustellen. Mit über 300 Vollzeitstellen im pflegerischen Bereich ist man hier auf einem soliden Weg.

Die Situation der Kliniken in Bayern bleibt also spannend. Die Debatten um die Reform und ihre Auswirkungen sind in vollem Gange. Es bleibt zu hoffen, dass die positiven Entwicklungen weitergehen und die Patientenversorgung in der Region weiterhin gesichert ist. Es könnte also noch viel passieren – und wir werden sehen, wie sich die Dinge entwickeln!

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