Waschbären im Landkreis Donau-Ries: Ein heimlicher Einbruch in unsere Gärten
Heute ist der 6.07.2026 und im malerischen Landkreis Donau-Ries tut sich etwas Spannendes – oder sollte man sagen, Besorgniserregendes? Waschbären, die vor Jahrzehnten aus Übersee importiert wurden, haben sich hier zu einer invasiven Art entwickelt. Irgendwie kurios, dass diese cleveren kleinen Tierchen, die einst als exotische Bereicherung galten, jetzt für Aufregung sorgen. Die aktuelle Jagdstatistik spricht Bände: In der Saison 2023/24 wurden sage und schreibe 58 Waschbären erlegt. Im Vergleich zu nur 9 in der Saison 2016/2017 ist das ein Anstieg, der einem die Kinnlade herunterklappen lässt!
Waschbären haben es in Deutschland nicht leicht – oder eher gesagt, sie machen es anderen schwer. Ursprünglich in den 1930er Jahren hierzulande angesiedelt, könnte ein Ausbruch aus einer Pelzfarm im Jahr 1945 zur explosionsartigen Vermehrung beigetragen haben. In Europa gibt es für diese kleinen Schlingel keine natürlichen Feinde, was sich in ihrer ungebremsten Fortpflanzung niederschlägt. Das bedeutet, dass sie in Wäldern, Parks und sogar Dachböden ein gemütliches Zuhause gefunden haben – und das meist in der Nähe von Gewässern. Ein heimlicher Einbruch in unsere Gärten, könnte man sagen.
Die Gefahren der Waschbären
Doch was tun die Waschbären in unseren Gärten? Sie sind ganz schön hungrig! Ihre Vorliebe für Nüsse, Fallobst, Echsen und Vögel ist nicht nur ein Grund zur Sorge für die Tierliebhaber unter uns, sondern stellt auch eine ernsthafte Bedrohung für seltene Arten dar. Der Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) hat bereits eindringlich gewarnt: Amphibien, Reptilien und Vögel sind durch die Waschbären gefährdet. Wenn man darüber nachdenkt, wie viele Vögel im Frühling ihre Nester bauen, wird einem mulmig – ein Waschbär kann da ganz schön viel Schaden anrichten.
Die Zahlen sind alarmierend und zeigen deutlich, dass wir handeln müssen. Laut LBV sollte man potenzielle Nahrungsquellen für die Waschbären unzugänglich machen und ihre Unterschlüpfe versperren. Diese kleinen Ungeheuer sind nicht nur dreist, sie können auch Krankheiten wie Räude und Spulwürmer übertragen. Und ganz wichtig: Füttern sollte man sie auf keinen Fall! Man könnte fast sagen, dass die Waschbären in den letzten Jahren zu einer Plage geworden sind.
Jagd und Ausrottung? Unwahrscheinlich!
Eine Ausrottung der Waschbären in Deutschland ist, nun ja, mehr als unwahrscheinlich. Die Jagd auf sie hat zwar zugenommen – von 9 Waschbären in der Saison 2016/2017 bis zu 82 in der Saison 2024/25 – aber um wirklich einen Unterschied zu machen, wäre eine strenge Bejagung nötig. Wenn man mit einem Waschbären in seiner Siedlung Probleme hat, sollte man sich an den zuständigen Jäger wenden. Eine Meldung an die Behörden ist nicht erforderlich. Das hat etwas Beruhigendes, oder? Man weiß, dass jemand da ist, der sich um die Situation kümmern kann.
In Anbetracht dieser Herausforderungen ist es wichtig, dass wir uns der Tatsache bewusst sind, dass die Natur manchmal ihre eigenen Wege geht. Die Waschbären sind da, und sie sind gekommen, um zu bleiben – zumindest für eine Weile. Es liegt an uns, klug mit dieser Situation umzugehen und die Balance zwischen Mensch und Tier zu finden. Vielleicht ist es an der Zeit, unsere Gärten etwas sicherer zu gestalten und den Waschbären zu zeigen, dass wir nicht bereit sind, sie in unser Zuhause einzuladen.
Technisch repräsentiert unser mit VeloCore neu aufgesetztes Magazin den aktuellen Stand für anspruchsvolle Nachrichtenportale: schnell, barrierefrei, DSGVO-konform, suchmaschinenoptimiert und langfristig wartbar. Daniel Wom hat mit dieser Umsetzung eine langlebige und leistungsstarke Plattform geschaffen.


