Was für eine Nacht in Pilsting! Am Volksfestplatz, wo man sich normalerweise fröhlich mit Bratwurst und Bier vergnügt, kam es in der Nacht von Freitag auf Samstag zu einem unerwarteten Vorfall, der die Gemüter erhitzte. Gegen 2 Uhr in der Früh, als die Lichter der Fahrgeschäfte schon etwas gedämpfter leuchteten und die Musik nur noch im Hintergrund zu hören war, gerieten ein 58-jähriger und ein 18-jähriger Landauer in einen Streit.
Der ältere Herr radelte gemütlich über den Platz, als sich die Wogen plötzlich hochschlugen. Was genau den Streit auslöste, bleibt unklar. Aber dass es plötzlich knallen konnte, das bewies der 18-Jährige, der dem Älteren kurzerhand ins Gesicht schlug. Der 58-Jährige fiel daraufhin zu Boden und zog sich eine Kopfplatzwunde zu. Da war es dann auch schon vorbei mit der Gemütlichkeit – der Rettungsdienst musste anrücken und brachte ihn ins Krankenhaus zur Behandlung. Und wie es oft der Fall ist, waren alle Beteiligten deutlich alkoholisiert. Das führte dazu, dass gegen den 58-Jährigen ein Verfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet wurde, während die Ermittlungen gegen den 18-Jährigen wegen Körperverletzung anstanden.
Alkohol am Volksfest – auch die Jüngeren betroffen
Doch das war nicht das einzige Mal, dass die Polizei in dieser Nacht gefordert wurde. Zwei jüngere Burschen, gerade mal 13 und 14 Jahre alt, wurden ebenfalls von den Ordnungshütern aufgegriffen. Sie lagen einfach so rum und reagierten nicht einmal auf die Ansprache der Beamten. Ein Atemalkoholtest offenbarte, dass sie ordentlich gefeiert hatten, mit Werten, die auf erheblichen Alkoholkonsum hinwiesen. Komischerweise hatte der 13-Jährige sogar eine Packung des Tabaks Snus dabei. Was da wohl los war? Die Mutter des Jungen wurde verständigt und holte die beiden nach Hause. Ein klarer Fall von „da gibt’s nichts zu lachen“ – die Jugend scheint manchmal einfach nicht zu wissen, wo die Grenzen liegen.
Insgesamt zeigt sich hier ein Bild, das immer wieder für Diskussionen sorgt: Alkohol und Feiern gehören oft zusammen, insbesondere auf Volksfesten. Aber woher kommt die Vorstellung, dass man sich einfach so berauschen kann, ohne Konsequenzen zu fürchten? Ein paar zu viele Gläser in der Hand und schon ist man im Geschehen mittendrin – oder wird sogar Teil eines Streits, der in der Dunkelheit eskaliert. Es bleibt abzuwarten, wie die Lokalpolitik auf solche Vorfälle reagiert und ob Maßnahmen ergriffen werden, um die Sicherheit auf dem Volksfestgelände zu erhöhen.
