Am vergangenen Wochenende wurde in Passau-Hals ein ganz besonderes Event gefeiert – der Fotowettbewerb des Vereins „FokusWildnis“. Die Naturfotografie steht hier im Vordergrund, und es ist einfach faszinierend, wie viele kreative Köpfe sich zusammengefunden haben, um ihre besten Werke zu präsentieren. Es war ein Anlass, der nicht nur die Liebe zur Natur, sondern auch die Begeisterung für die Fotografie zelebrierte.

Renate Ettl aus Marklkofen wurde zur „Naturfotografin des Jahres 2026“ gekürt. Ihr Bild hat offenbar die Herzen der Juroren im Sturm erobert. Aber auch andere Teilnehmer wie Josef Baumgartner und Brigitte Petras haben sich mit ihren beeindruckenden Arbeiten einen Platz auf dem Siegertreppchen ergattert. Die Preisverleihung fand im Gasthaus „Zur Triftsperre“ statt, wo die Atmosphäre von Vorfreude und Anerkennung erfüllt war. Dominik Kindermann, der zweite Vorsitzende des Vereins, lobte die hohe Teilnahme und die Qualität der eingereichten Fotos. Das ist nicht nur eine Auszeichnung, sondern auch eine Bestätigung der harten Arbeit und Leidenschaft, die in jedem einzelnen Bild steckt.

FokusWildnis und seine Mission

Der Verein „FokusWildnis“ wurde erst am 09.01.2026 gegründet, hat sich aber bereits als eine treibende Kraft in der Förderung von Naturfotografie und Naturschutz etabliert. Die Teilnehmer kamen aus ganz Niederbayern, und das zeigt, wie wichtig und ansprechend dieses Thema für viele ist. Der Wettbewerb ist nicht nur eine Plattform für talentierte Fotografen, sondern auch eine Möglichkeit, die Schönheit der Natur zu bewahren und ins Rampenlicht zu rücken. In verschiedenen Kategorien wie Landschaft, Wildlife und Makro wurde nach den besten Bildern gesucht. Die fünf besten Fotos werden nicht nur auf der Website des Vereins, sondern auch in den sozialen Medien ausgestellt. Ein toller Anreiz, um die eigene Arbeit einem breiteren Publikum zu präsentieren!

Ein weiteres Highlight der Veranstaltung war der Vortrag von Thomas Dengler, der den Anwesenden einen Einblick in die fotografischen Möglichkeiten in Griechenland gab. Herr Dengler sprach über atemberaubende Landschaften und die besonderen Bedingungen, die dieses Land für Naturfotografen bietet. Es ist schon etwas Besonderes, wenn man darüber nachdenkt, wie weit die Fotografie uns führen kann – von den heimischen Wäldern bis in die sonnigen Gefilde des Mittelmeers.

Der Wettbewerb im Detail

Die Bewertung der Fotos erfolgt durch ein Online-Voting unter den Mitgliedern. Jedes Mitglied hat die Möglichkeit, fünf Fotos zu bewerten, wobei eigene Bilder ausgeschlossen sind. Es ist eine spannende Herausforderung, denn alle Punkte müssen vergeben werden – das bringt einen gewissen Druck mit sich. Der zeitliche Ablauf des Wettbewerbs ist klar strukturiert: Vom 14.03.2026 bis zum 05.04.2026 konnten die Fotografen ihre Werke hochladen, gefolgt von einer Abstimmungsphase bis zum 19.04.2026. Und was dann folgt, ist die Freude der Sieger, die sich am 16. Mai 2026 voraussichtlich beim Fototreffen in der Triftsperre Passau versammeln werden.

Doch nicht nur die Sieger gehen nicht leer aus. Die ersten drei Plätze dürfen sich über Urkunden und Sachpreise freuen. Es ist ein großartiges Gefühl, wenn die eigene Leidenschaft und Kreativität gewürdigt werden. Aber aufgepasst: Regelverstöße, wie der Einsatz von KI oder unzulässige Bildmanipulation, können dazu führen, dass Bilder vom Wettbewerb ausgeschlossen werden. Das sorgt für Fairness und wahre Anerkennung der künstlerischen Leistung.

Insgesamt zeigt der Fotowettbewerb von „FokusWildnis“ nicht nur die Vielfalt der Naturfotografie, sondern auch den großen Zusammenhalt und das Engagement der Mitglieder. Ein Event, das hoffentlich auch in den kommenden Jahren zahlreiche Fotografen inspirieren wird, die Schönheit der Natur durch ihre Linse festzuhalten.