Heute ist der 20.04.2026 und die Fußballfans in Bayern blicken gespannt auf die bevorstehenden Duelle des SV Kirchanschöring in der Bayernliga. Das Team kämpft um den begehrten Tabellenrang 3, der zur Relegation zur Regionalliga berechtigt. In den nächsten Wochen stehen gleich zwei wichtige Spiele gegen den FC Gundelfingen an, ein Gegner, der in etwa auf dem gleichen Leistungsniveau spielt.
Das erste Aufeinandertreffen findet am Dienstag, den 21. April, um 18 Uhr im Schwabenstadion statt. Das Rückspiel folgt dann am vorletzten Spieltag in der EM-Group-Arena. Besonders SVK-Coach Thomas Leberfinger betont, wie entscheidend die Punkte in diesen Begegnungen sind, auch wenn man sich angesichts der hohen Spritpreise auf eine lange Reise begeben muss. Das letzte Spiel gegen TSV 1860 München II endete zwar enttäuschend mit 0:5, doch als Wachrüttler könnte es sich als nützlich erweisen. Schließlich liegt Gundelfingen nur zwei Punkte hinter dem SVK, was die Wichtigkeit eines guten Ergebnisses unterstreicht.
Der Blick auf die Statistiken
Statistisch betrachtet hat der SV Kirchanschöring seit dem 30. April 2022 nicht gegen Gundelfingen verloren. Mit zwei Siegen und zwei Remis in den letzten vier Aufeinandertreffen zeigt die Bilanz, dass die Spiele oft eng umkämpft waren – darunter zwei knappe 2:1-Siege und zwei Unentschieden (1:1, 2:2). In dieser Liga zählt vor allem die Tagesform, und die wird voraussichtlich über den Ausgang der kommenden Partien entscheiden.
Ein weiterer Punkt, den es zu beachten gilt: Leberfinger wird den Verein nach zwei Jahren im Sommer verlassen, was nicht aus sportlichen Gründen geschieht, sondern aufgrund familiärer Überlegungen. Der Trainer hat das Team stabilisiert und geprägt, sodass sich die Mannschaft zu einem gefestigten Bayernliga-Team entwickelt hat. Sportlicher Leiter Sven Vetter hat bereits die Nachfolge geregelt, und das neue Trainerduo Dinkelbach/Omelanowsky ist bestens mit den Vereinsstrukturen vertraut.
Ausblick auf die Relegation
Leberfinger hat hohe Ziele für die verbleibenden Spiele. Zuerst möchte er mit seiner Mannschaft 40 Punkte erreichen und dann in die Relegation aufsteigen. Vetter ist ebenfalls optimistisch und glaubt, dass das Team gegen starke Gegner wie Greuther Fürth II oder FC Augsburg II bestehen kann. Jonas Kronbichler, der Torgarant des Teams, ist trotz seiner Begehrlichkeiten momentan nicht verkäuflich, was für die Stabilität des Kaders spricht.
Nach dem letzten Spiel in Schwaig wird es zudem eine Feier mit Vetter und Leberfinger geben, die symbolisch für den Abschied des Trainers steht. Leberfinger wünscht dem SV Kirchanschöring und seinem Nachfolger viel Erfolg für die Zukunft. Die nächsten Spiele sind für den SVK nicht nur eine sportliche Herausforderung, sondern auch eine Chance, die Weichen für die nächsten Jahre zu stellen.
Die Fans können also gespannt sein, wie sich die Situation im letzten Teil der Saison entwickeln wird und ob der SV Kirchanschöring den Sprung in die Regionalliga tatsächlich schaffen kann.