In Bayern steht der Sommer in voller Blüte, doch die anhaltende Trockenheit und die extremen Temperaturen bringen auch Risiken mit sich. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) schlägt Alarm und warnt vor einer hohen Waldbrandgefahr, die durch die derzeitigen Wetterbedingungen weiter verschärft wird. Am Mittwoch galten in vielen Regionen Bayerns hohe Gefahrenstufen. In Schwaben, Franken und Altbayern sind besonders hohe Warnungen ausgegeben worden, was die Bevölkerung zum Umdenken anregt.

Speziell in Städten wie Kaufbeuren, Memmingen, Augsburg sowie Donauwörth-Osterweiler und Dillingen/Donau-Fristingen wurde Stufe vier, also hohe Gefahr, ausgerufen. Diese Warnung betraf bereits eine große Fläche, denn am Donnerstag wird in 67 von 100 Messstationen Stufe vier erwartet. Das entspricht über 50% der bayerischen Landesfläche. Und die Prognosen zeigen, dass die Gefahr weiter steigen wird; bereits am Freitag wird für Kitzingen die höchste Gefahrenstufe fünf, also sehr hohe Gefahr, vorhergesagt.

Steigende Gefahrenstufen

Doch damit nicht genug: Ab Samstag sind auch andere Orte wie Kahl/Main, Röllbach, Möhrendorf-Kleinseebach, Rothenburg ob der Tauber, Schwandorf und Roth betroffen. Ab Sonntag schließen sich dann noch weitere Städte an, darunter Ostheim vor der Rhön, Bad Königshofen, Heinersreuth-Vollhof, Ebrach und Nürnberg (sowohl der Flughafen als auch Netzstall) sowie Markt Erlbach-Hagenhofen. Es ist also ein ganzes Wochenende zu erwarten, an dem die Waldbrandgefahr in fast ganz Bayern auf Stufe vier ansteigt – mit wenigen Ausnahmen vor allem in kleinen Teilen Ostbayerns, Frankens und Mittenwald.

Diese alarmierenden Entwicklungen sind nicht das erste Mal in diesem Jahr; der trockene Frühling hat bereits mehrfach für ähnliche Gefahrenlagen gesorgt. Die Abteilung für Katastrophenschutz und die forstlichen Behörden appellieren eindringlich an die Bevölkerung, im Freien besonders umsichtig zu handeln. Denn statistisch gesehen entstehen die meisten Waldbrände durch menschliches Verhalten.

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Die Situation in Bayern verdeutlicht einmal mehr, wie wichtig es ist, sich an die Hinweise der Wetterdienste zu halten und vorsichtig zu sein. Bei den aktuellen Wetterbedingungen liegt also viel an der Verantwortung jedes Einzelnen. Ob beim Grillen im Garten oder beim Wandern in den Wäldern – jedes kleine Versehen kann fatale Folgen haben. In diesem Sinne: Schützen wir unser Bayern und handeln wir klug!

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