Dillingens Bürger packen an: Hochwasserschutz, Ratten und Tempo-30 im Fokus der Bürgerversammlung
Heute ist der 23.06.2026, und in Dillingen an der Donau ist wieder was los! Bei einer Bürgerversammlung, die nicht weniger als 90 BürgerInnen anzog, stellte sich Oberbürgermeister Frank Kunz den Fragen und Anliegen der Anwesenden. Die Themen waren so bunt wie die Stadt selbst – von Bauprojekten über einen Rattenbefall bis hin zu einer geforderten Tempo-30-Zone war alles dabei. Das macht deutlich, wie engagiert die DillingenerInnen sind, wenn es um ihre Stadt geht.
Besonders heiß diskutiert wurde der Hochwasserschutz am Zwergbach. Markus und Georg Hirner senior brachten das Thema auf, und das nicht ohne Grund. Anton Schwarz bemerkte, dass der Zwergbach in den letzten 50 Jahren nur einmal ausgebaggert wurde! Kunz konterte, dass das routinemäßige Ausbaggern nicht ausreicht und kündigte an, dass Überlaufbecken und Wasserableitungen in Haunsheim geplant seien. Klar, dass solche Maßnahmen dringend benötigt werden, vor allem, wenn man an die heftigen Regenfälle und deren Folgen denkt, die uns immer wieder überraschen.
Barrierefreiheit und andere Anliegen
Ebenfalls auf der Agenda: die Barrierefreiheit in der Königstraße. Achim Schwabe äußerte Bedenken – und das zu Recht. Kunz berichtete erfreulicherweise von barrierefreien Toiletten im Rathaus und weiteren Einrichtungen. Ein kleiner Lichtblick für alle, die auf Barrierefreiheit angewiesen sind!
Ein weiteres Anliegen, das die Gemüter erhitzte, war der Rattenbefall auf dem Grundstück von Stefanie Mayer. Hier wurde klargestellt, dass das Ordnungsamt für solche Fälle zuständig ist. Es ist immer wieder erstaunlich, wie Tiere sich in unseren Städten breitmachen können. Der Spagat zwischen Natur und Urbanität ist nicht immer einfach.
Und während die Diskussionen weitergingen, stellte Anne Vogel eine interessante Frage zu Baumbestattungen in Hausen. Sie bekam die beruhigende Antwort, dass Bäume gepflanzt wurden. Immerhin, ein bisschen Grün in der Stadt kann nie schaden!
- Anton Schwarz forderte die Einführung einer Tempo-30-Zone in der Unteren Hauptstraße.
- Der Verkehrssicherheitsbeirat wird informiert – ein Schritt in die richtige Richtung.
- Renate Kling schlug vor, die Schrittgeschwindigkeit am Kindergarten außerhalb der Öffnungszeiten auszusetzen.
- Bettina Gay äußerte Bedenken zu einem geplanten Fünf-Familienhaus in der Nachbarschaft.
Eine interessante Diskussion, die zeigt, wie sehr die BürgerInnen sich um ihre Umgebung kümmern und wie wichtig jede Stimme ist! Es wird spannend zu sehen, wie sich die Stadt Dillingen in den kommenden Jahren entwickeln wird, insbesondere in Anbetracht der sinkenden Einwohnerzahl in Hausen, die bis Ende 2025 um 24 auf 2417 zurückgehen soll.
Es bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen die Anliegen der Bürger ernst nehmen und die nötigen Schritte einleiten, um Dillingen weiterhin lebenswert zu gestalten. Denn eines ist sicher: Die DillingenerInnen sind bereit, für ihre Stadt einzutreten und Veränderungen herbeizuführen.
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