Heute, am 21. Mai 2026, haben sich auf der B20 bei Stallwang die Polizeiinspektionen Straubing und Bogen zusammengetan, um eine groß angelegte Kontrolle durchzuführen. Zwischen 8 und 12 Uhr wurden hier zahlreiche Fahrzeuge auf Herz und Nieren geprüft. Unterstützung kam von der Verkehrspolizeiinspektion Deggendorf, die mit einem mobilen Blitzer im Einsatz war. Einmal mehr zeigt sich: Die Sicherheit im Straßenverkehr hat höchste Priorität!
Besonders im Fokus standen typische Verstöße im Schwerlastverkehr. Man könnte sagen, die Fahrer hatten heute einen echten Prüfstand. Rund 45 Lkw wurden unter die Lupe genommen, und das Ergebnis war dürftig. Insgesamt wurden drei Verstöße gegen das Fahrpersonalgesetz geahndet, und fünf Fahrer hatten ihre Ladung nicht ausreichend gesichert. Das ist nicht nur gefährlich, sondern auch schlichtweg fahrlässig. Ein Sattelzugfahrer sah sich mit einem Bußgeld von 150 Euro konfrontiert, nachdem er mit 85 km/h gemessen wurde – die Höchstgeschwindigkeit für Lkw liegt schließlich bei 60 km/h. Da kann man nur den Kopf schütteln!
Tempo und Überholverbot
Doch damit nicht genug. Auch die Geschwindigkeitsüberwachung war ein zentraler Punkt der Kontrolle. In Richtung Straubing wurden gleich sieben Lkw-Fahrer wegen Tempoverstößen angezeigt. Ein Autofahrer, der mit 151 km/h geblitzt wurde, wird sich nun auf ein einmonatiges Fahrverbot und ein Bußgeld von 320 Euro einstellen müssen. Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit betrug in diesem Bereich 100 km/h. Und als ob das nicht schon genug wäre, überholte ein Fahrer andere Fahrzeuge trotz Überholverbots – mit einer Geschwindigkeit von 105 km/h, wo nur 50 km/h erlaubt waren. Die Strafe für diesen „Mutigen“ könnte ein Fahrverbot und ein Bußgeld von mehr als 480 Euro nach sich ziehen. Da fragt man sich, wo das alles hinführen soll.
Von über 1.500 erfassten Fahrzeugen hielten sich 41 nicht an die erlaubten 70 km/h und wurden ebenfalls zur Rechenschaft gezogen. Ein gewaltiges Aufeinandertreffen von Unvernunft und Gesetz – das kann man nicht anders sagen. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen sind nicht nur Schilder, sie dienen der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer, insbesondere der Polizeikräfte, die während solcher Kontrollen oft selbst gefährdet sind.
Ein nötig gewordener Einsatz
Die umfangreiche Kontrolle auf der B20 zeigt, wie wichtig solche Maßnahmen sind. Es ist nicht nur eine Frage der Gesetzestreue, sondern auch der Sicherheit auf unseren Straßen. In einer Zeit, in der der Verkehr zunimmt und die Straßen voller Lkw sind, müssen wir alle unseren Teil dazu beitragen. Das gilt für die Fahrer, die sich an die Regeln halten sollten, genauso wie für die Behörden, die diese Kontrollen durchführen. Jeder Tempoverstoß, jede mangelhafte Ladungssicherung kann fatale Folgen haben – und das ist kein Spaß.
Warten wir ab, was die nächsten Kontrollen bringen. Mit etwas Glück wird die Einsicht in den nächsten Wochen und Monaten zunehmen, und die Straßen werden sicherer für alle. Denn eines ist klar: Sicher fahren – das sollte für jeden Verkehrsteilnehmer selbstverständlich sein.