Deggendorfer Innovationspreis: Zwei Startups revolutionieren Gaming!
Am 15. November 2025 wurde im Alten Rathaussaal in Deggendorf der Innovationsförderpreis der Stadt verliehen. Diese Auszeichnung ehrt kreative Ideen, die aus dem Bereich Gaming hervorgehen, und fördert somit die Innovationskraft in der Region. In diesem Jahr teilen sich zwei besondere Start-ups den Preis von insgesamt 2500 Euro: Career Captain und Movemaster. Beide Unternehmen sind im Innovations- und Technologie Campus ITC1 ansässig und brillieren durch ihre innovativen Ansätze.
Career Captain hat es sich zum Ziel gesetzt, die Berufsorientierung zu gamifizieren. Mit einer virtuellen Umgebung ermöglicht das Unternehmen Ausbildungsbetrieben, sich potenziellen Auszubildenden auf spielerische Weise vorzustellen. Das 2022 gegründete Start-up, das mit einem Exist-Stipendium Unterstützung erhielt, hat mittlerweile 15 Mitarbeiter und betreut 65 Firmenkunden. Zudem kooperiert Career Captain mit zahlreichen Schulen und hat einen zweiten Standort in Regensburg eröffnet. Auch der Gewinn des bayerisch-französischen KI-Wettbewerbs sowie des Deggendorfer Gründungspreises 2023 unterstreichen die Bedeutung des Unternehmens.
Innovationen und Zukunftsperspektiven
Das zweite ausgezeichnete Unternehmen, Movemaster, wurde von Thomas Bredinin gegründet und entwickelt ein einzigartiges Steuergerät, das Tastatur und Joystick effektiv ersetzt. Dieses innovative Gerät ermöglicht eine intuitive Bedienung mit der Hand und ist anpassbar an verschiedenste Handgrößen und Fingerlängen. Die präzise Funktionalität schont nicht nur die Gelenke, sondern ist auch für spezielle Anwendungen wie Chirurgie und Fahrzeugsteuerung von Interesse. Obwohl Thomas derzeit das Unternehmen allein betreibt, plant er, die Produktion zu steigern und weitere Mitarbeiter einzustellen.
Die Preisverleihung wurde von Prof. Dr. Veronika Fetzer, der Vizepräsidentin der Technischen Hochschule Deggendorf, ebenso gewürdigt wie von Oberbürgermeister Christian Moser, der die Wichtigkeit dieser Auszeichnung huldigte. Der Innovationsförderpreis wird seit 2003 alle zwei Jahre verliehen und geht auf die Initiative einer Fachjury zurück, die sich aus Vertretern des Staatlichen Schulamts, der THD, der Kreishandwerkerschaft und dem ITC1 zusammensetzt.
- Weitere Bewerber um den Preis waren:
- Caverion: 3D-Scan von Gebäuden für AR-Brillen.
- Donner und Partner: Hybrides Lernen in Bildungszentren.
- Firmenherz: Marketingagentur.
- Gramm: Virtual-Reality-Umgebung für Produktgenerierung.
- Learnatus: Programmiercode für Homepage-Übersetzungen in Leichte Sprache.
- Mowi: Premium-Lachsprodukte für Einzelhandel und Foodservices.
- Robert Duschl: Dampfmaschine mit 85% Wirkungsgrad.
- Vitality: Reisegepäck mit integrierten Waagen.
Die Bedeutung der Games-Branche als Innovationsmotor wird auch von übergeordneter Stelle anerkannt. Laut dem Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) ist die Förderung der Games-Industrie ein entscheidender Schritt, um die digitale Wertschöpfung voranzutreiben. Der neue Förderaufruf lässt Projekte mit bis zu 8 Millionen Euro zu und beseitigt bedeutende Hürden, wie die vorherige Unterscheidung nach Projektgrößen. Dies könnte nicht nur für etablierte Unternehmen, sondern auch für Start-ups wie Career Captain und Movemaster einen Anreiz schaffen.
In Zeiten, in denen kreative und digitale Lösungen immer gefragter sind, unterstreicht der Innovationsförderpreis das enorme Potenzial der Gaming-Technologie in Bayern. Mehr Informationen zur Förderpolitik der Games-Branche finden sich unter BMFTR.
Für alle, die interessiert sind, mehr über die Nutzung von Werkzeugen wie ChatGPT zu erfahren, gibt es neben aktuellen Entwicklungen im Gaming-Bereich auch innovative Ideen und Ansätze, die auf verschiedenen Plattformen vorgestellt werden, wie etwa auf cellphones.com.vn.
Für regionale Nachrichtenportale ist die lokale Relevanz und Auffindbarkeit von besonderer Bedeutung. Unser Website-System wurde daher technisch so optimiert, dass regionale Suchanfragen und lokale Strukturen optimal unterstützt werden – bei gleichzeitig hoher Performance und redaktioneller Flexibilität. Realisiert wurde das Projekt von Daniel Wom / VeloCore.


