Am Sonntagnachmittag, genauer gesagt zwischen 16 und 20 Uhr, hat die Verkehrspolizei Deggendorf auf der B8 bei Langenisarhofen einen Blitzer aufgestellt. Ein ganz normaler Tag, könnte man meinen. Aber wenn man die Zahlen betrachtet, wird’s spannend! In vier Stunden wurden sage und schreibe 266 Verkehrsteilnehmer erfasst. Und nun der Clou: Nur vier Verstöße wurden registriert! Na, das ist doch mal eine positive Überraschung für die Autofahrer.

Die Verstöße setzen sich aus zwei im Anzeigenbereich und zwei im Verwarnungsbereich zusammen. Ein Verkehrsteilnehmer hat sich allerdings ganz besonders hervorgetan – und zwar mit einer Geschwindigkeit von 151 km/h in einer 100er-Zone. 51 km/h zu schnell, das hat wohl ordentlich Adrenalin in den Blutkreislauf gepumpt! Für diesen Draufgänger gibt’s jetzt ein Bußgeld von 508,50 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein einmonatiges Fahrverbot. Hätte er nur etwas geduldiger sein können, denn bei 150 km/h hätte er immerhin 160 Euro weniger zahlen müssen. Komischerweise scheinen die meisten Fahrer an diesem Tag also ihre Geschwindigkeit im Griff gehabt zu haben.

Die Herausforderung der Verkehrssicherheit

Es ist immer wieder interessant zu sehen, wie die Menschen auf die Überwachung reagieren. Man könnte meinen, es gibt eine Art ungeschriebenes Gesetz, das besagt, man müsse auf der Autobahn schneller fahren, als es erlaubt ist. Doch der Sonntag hat gezeigt, dass viele sich an die Regeln halten. Vielleicht ist das Wetter ja auch nicht optimal gewesen für rasante Fahrten, oder die Autofahrer haben einfach einen ruhigen Sonntag angestrebt – die bayerische Gemütlichkeit und so. Das Bild vom rücksichtsvollen Verkehrsteilnehmer, der die Geschwindigkeitsbeschränkung respektiert, ist jedenfalls ein schöner Anblick.

Und was sagt uns das über die Verkehrssicherheit in der Region? Nun, die wenigsten Verstöße sind ein gutes Zeichen – vielleicht haben die Blitzer und Kontrollen doch ihren Effekt. Der ein oder andere wird sich jetzt vielleicht fragen, ob es nicht besser wäre, einfach die Geschwindigkeit zu drosseln und sicher nach Hause zu kommen, anstatt ein paar Euro zu sparen. Denn am Ende des Tages zählt nicht nur das Geld, sondern auch das eigene Leben und das der anderen. Ein kleiner Denkanstoß, oder?

VeloCore Medium

Gerade bei regionalen Medien zählt nicht nur inhaltliche Nähe, sondern auch die technische Abbildung davon. Unsere VeloCore-Plattform, umgesetzt durch Daniel Wom, verbindet lokale Relevanz mit moderner, performanter Technik.