Heute ist ein ganz besonderer Tag für die Mittelstands-Allianz Haustechnik (mah). In einer Entscheidung, die sowohl in der Branche als auch in der Region für Aufsehen sorgt, hat die mah bekannt gegeben, dass sie sich der Eurobaustoff anschließt. Ja, genau, diese Eurobaustoff – Europas führende Kooperation des Fachhandels für Baustoffe, Fliesen und Holz! Eine spannende Entwicklung, die viele Fragen aufwirft und sicherlich auch einige Chancen mit sich bringt.
Die mah, die seit ihrer Gründung im Jahr 2008 als Einkaufs- und Marketingverbundgruppe im Bereich Sanitär, Heizung und Klima aktiv ist, verlässt damit die Sanitär-Union mit Sitz in Mainz. Fünf Unternehmen aus der Allianz vollziehen diesen Wechsel: Nerlich & Lesser KG aus Deggendorf, Holtzmann & Sohn GmbH aus Ronnenberg, Balzer GmbH & Co. KG aus Allendorf, Richter & Röhrig GmbH aus Planegg und die Wahl GmbH aus Stuttgart. Letztere ist zwar neu im Bunde, aber die anderen haben bereits ihre Spuren hinterlassen.
Ein Schritt in die Zukunft
Dr. Eckard Kern, der Vorsitzende der Eurobaustoff Geschäftsführung, äußert sich sehr positiv über die Stärkung der Gemeinschaft durch die mah. Das klingt vielversprechend! Daniel Gambietz, der Geschäftsführer der mah, sieht in der Kooperation eine großartige Chance zur Weiterentwicklung und Professionalisierung der Allianz. Das wird nicht nur die interne Zusammenarbeit stärken, sondern auch die Beziehungen zu den Lieferanten auf ein neues Level heben. Und das ist wichtig, denn eine nachhaltige Stärkung der Partnerschaften steht ganz oben auf der Agenda der mah.
Die Organisation, die Ansprechpartner und der Unternehmenssitz der mah bleiben unverändert. Das ist ein guter Ansatz, um den Partnerunternehmen die Integration zu erleichtern. In den kommenden Wochen plant die mah, den Dialog mit ihren Partnerunternehmen zu intensivieren. Dabei sollen die Details der Zusammenarbeit geklärt werden. Das klingt nach viel Arbeit, aber mit dem richtigen Team und dem nötigen Enthusiasmus wird das sicher gelingen!
Strategische Möglichkeiten und zukünftige Pläne
Die Zusammenarbeit eröffnet der Eurobaustoff strategische Möglichkeiten, besonders in den Bereichen Sanitär, Heizung, Klima und Haustechnik. Das ist nicht zu unterschätzen! Und das Beste? Eurobaustoff plant sogar, zum 1.1.2027 eine eigene SHK-Fachgruppe zu gründen! Das zeigt, dass man auch in der Branche mutig nach vorne blickt und bereit ist, neue Wege zu gehen.
Natürlich gibt es auch Unternehmen, die noch in der Schwebe sind. So ist die Firma Bach aus Eschweiler ebenfalls Teil der mah, aber noch nicht in der Eurobaustoff aufgeführt. Gespräche über eine zukünftige Teilnahme laufen bereits. Es bleibt also spannend zu sehen, wie sich die Dinge entwickeln.
Alles in allem ist dieser Zusammenschluss ein Zeichen für den Wandel in der Branche, und man darf gespannt sein, wie sich die Dinge weiter entfalten. Vielleicht ist dies der Anfang einer neuen Ära – nicht nur für die mah, sondern für die gesamte Branche im Raum Bayern und darüber hinaus.