Heute ist der 11.06.2026, und in Deggendorf stehen uns aufregende, aber auch etwas nervenaufreibende Zeiten bevor. Die Autobahn A3 wird an zwei Wochenenden, vom 12. bis 15. Juni und vom 19. bis 22. Juni, vollständig gesperrt. Das bedeutet für viele von uns, dass wir uns auf Umleitungen und längere Fahrzeiten einstellen müssen. Die Baustelle ist kein harmloser Schönheitsfehler – es geht um Instandsetzungsarbeiten an der Donaubrücke, die unter anderem auch den Korrosionsschutz erneuern. Ein wichtiger Schritt, um die Sicherheit auf unseren Straßen zu gewährleisten!

Von Freitagabend, 22 Uhr, bis Montagmorgen, 1 Uhr, bleibt die A3 für den Verkehr dicht. Wer Richtung Passau unterwegs ist, wird über die U83 und A92 zur Anschlussstelle Deggendorf-Mitte umgeleitet, bevor es über die Staatsstraße 2125 und B533 zur Anschlussstelle Hengersberg auf die A3 weitergeht. Für die Fahrtrichtung Nürnberg gibt’s die U18 über B553 und Staatsstraße 2125. Eine detaillierte Umleitungskarte findet ihr auf der Webseite der Autobahngesellschaft. Und auch tagsüber müssen sich die Verkehrsteilnehmer auf Einschränkungen und längere Fahrzeiten einstellen.

Vorausschauende Maßnahmen

Das ist aber nicht alles! Ab dem 30. März 2026 beginnen die Vorarbeiten zur sechs­streifigen Erweiterung der A3 zwischen dem Autobahnkreuz Deggendorf und der Anschlussstelle Hengersberg. Das klingt nach einer Menge Beton und Staub! Ziel dieser Maßnahmen ist es, den Verkehrsfluss während der Hauptarbeiten in den kommenden Jahren zu sichern. Die Fahrbahn wird provisorisch in Fahrtrichtung Regensburg verbreitert, und man muss sich auf verengte Fahrstreifen mit einer Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h einstellen. Ich kann mir gut vorstellen, dass das nicht gerade ein Vergnügen wird.

Die Instandsetzungsarbeiten an der Donaubrücke in Fahrtrichtung Passau sind ebenfalls ein Teil des Plans. Während der Hauptbauphasen, die 2026 und 2027 stattfinden, sind umfangreiche Sanierungen vorgesehen, um die Belastung zu minimieren. Interessanterweise soll ab dem 25. März 2026 der Baustellenverkehr vorwiegend nachts in verkehrsarmen Zeiten eingerichtet werden – das könnte etwas Erleichterung bringen, aber für Nachtschwärmer wird’s vielleicht etwas ungemütlich!

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Investitionen in die Infrastruktur

Der Bund investiert satte 460 Millionen Euro in die Infrastruktur bei Deggendorf, denn die A3 ist eine wichtige Verkehrsachse für den Transitverkehr. Der 11 Kilometer lange Abschnitt zwischen Deggendorf und Hengersberg ist bereits jetzt überlastet. Umso bemerkenswerter, dass das Projekt zügig durch die Planungs- und Genehmigungsphasen geschleust wurde. Das Baurecht wurde bereits im Januar 2025 erteilt, und der Ersatzneubau der Blitzerbrücke bei Seebach hat im Oktober 2025 begonnen. Ein echter Marathon für alle Beteiligten!

Die Fahrbahnen im Erweiterungsabschnitt müssen erneuert werden, und insgesamt 13 Brücken in diesem Bereich müssen abgebrochen und neu gebaut werden. Die geplante Erweiterung von vier auf sechs Fahrstreifen soll nicht nur den Verkehrsfluss verbessern, sondern auch Lärmschutzmaßnahmen umsetzen. Das alles ist in zwei Bauabschnitte gegliedert, wobei der erste Bauabschnitt von Parkplatz Isarmündung bis westlich der Rastanlage Ohetal vier Jahre in Anspruch nehmen soll. Der zweite Abschnitt, der das Autobahnkreuz Deggendorf bis zum Parkplatz Isarmündung umfasst, wird voraussichtlich fünf bis sechs Jahre dauern.

Es bleibt abzuwarten, wie sich das alles entwickeln wird – die genannten Zeiten sind ja unverbindliche Zielvorgaben. Änderungen durch Witterung oder andere Einflüsse sind immer möglich. Für die Anwohner und Pendler in der Region sind die kommenden Monate sicher eine Mischung aus Vorfreude und Ungeduld, denn eine verbesserte Infrastruktur ist das Ziel. Und wer weiß, vielleicht wird das Warten sich am Ende auszahlen!

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